2019 November 04

Sag Deiner Redeangst auf Nimmerwiedersehen!

Wenn Dich das Präsentieren vor einer größeren Gruppe oder gar im Vorstellungsgespräch in Panik versetzt, dann schleicht sich Folgendes ein: die Redeangst. Du bist dann nervös, weil Du im Mittelpunkt stehst und etwas vortragen sollst. Lampenfieber macht sich bei Dir breit. Vielleicht suchst Du bereits nach Lösungen, um Deine Sorgen etwas einzudämmen. Jedoch ohne Erfolg. Du kannst an nichts anderes denken als diesen Tag einfach nur hinter Dich zu bringen. Fällt es Dir auch schwer, vor Fremden das Wort zu ergreifen? Ist ein Date oder ein Einzelgespräch mit Deinem Chef bereits eine Herausforderung? Falls ja, solltest Du diesen Blogbeitrag unbedingt lesen.
 

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2019 November 04
2019-11-05T11:10:57+0100 Marc Galal GmbHMarc Galal

Als ich noch ein Teenager war, fiel es mir schwer mich vor Leuten zu artikulieren. Oft kam ich ins Stottern oder suchte verlegen nach den richtigen Worten. „Warum sollten die mir denn zuhören?“, dachte ich mir ständig. Mit der Zeit, sehr viel Übung und Disziplin konnte ich mit Stolz die Bezeichnung „Deutschlands bekanntester Erfolgscoach“ entgegennehmen. Ich musste mich tatsächlich auch überwinden. Warum ich nicht aufgegeben habe? Weil ich es wirklich wollte. Eins verrate ich Dir schon mal im Vorfeld: Du musst Dich nur trauen.

Befolge diese 7 Tipps, um Dich von Deiner Redeangst endgültig zu befreien:

  1. Du bist nicht alleine
    Stell Dir vor, es gibt einige Menschen da draußen, die uns tatsächlich ähnlich sind. Deine Ängste können sie nur zu gut bestätigen. Dein Gegenüber könnte dieselben Sorgen teilen. Fühlst Du Dich schon etwas gelassener? Ca. 40 Prozent der Menschen teilen die Angst vor einem Publikum oder Fremden zu sprechen. Fast jeder leidet unter Lampenfieber. Du wirst nicht als inkompetent abgestempelt, wenn Dir das öffentliche Reden schwer fällt. Im Gegenteil: Du wirst unter Deinen Zuschauern/Zuhörern viele gleichgesinnte wiederfinden. Wahrscheinlich fühlt sich Dein Gegenüber genauso. Du bist mit dieser Blockade nicht alleine! 

     
  2. Mache Entspannungsübungen
    Es gibt einige Methoden, um sich vor einem Auftritt zu entspannen. Welche zu Dir passen, solltest Du für Dich selbst herausfinden. Manche hören ihre Lieblingsmusik oder sprechen mit der Person ihres Vertrauens, sie schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen bringt. Manchmal neigen wir dazu, aus einer Mücke eine Elefanten zu machen. Da ist es manchmal sehr hilfreich, wenn uns eine außenstehende Person wieder auf den Boden der Tatsachen bringt, was ablenkt und befreit.

     
  3. Bereite Dich gut vor
    Ein weises Sprichwort sagt: „ Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete“. Und diesen Spruch können wir in allen Lebensphasen anwenden-auch beim Redenhalten, Präsentieren oder sich persönlich vorstellen. Es kann nicht nur helfen Deine Nervosität zu zügeln, sondern auch Deinen Druck zu minimieren. Wenn Du Dich sicherer fühlen möchtest, kann ich Dir Karteikarten ans Herz legen. Achte nur darauf nicht emotionslos abzulesen, denn die solltest Du lediglich im Notfall nutzen. Bei einem anderen Szenario, z.B. bei einem Rendezvous, kannst Du Dir schon im Vorfeld schon Themen überlegen, die Du entspannt besprechen könntest. Finde Themen die Dich und Dein Gegenüber interessieren könnten.

     
  4. Gehe offen mit Deiner Angst um
    Nicht nur bei Bewerbungsgesprächen kann es helfen, die Nervosität offen zu kommunizieren, sondern auch vor Deinem Publikum. Es bricht das imaginäre Eis zwischen Dir und Deinem gegenüber. Jeder Mensch, der zu seinen Hemmungen steht, wirkt automatisch sympathisch. Du hast nichts zu verlieren.

     
  5. Halte Blickkontakt mit Deinen Zuhörern
    Vielleicht kennst du das. Du unterhältst Dich mit einer Person und sie schaut ständig woanders hin? Sei nicht nur körperlich anwesend, sondern auch mental. Selbstverständlich, solltest Du auf keinen Fall starren, aber es ist immer angenehmer, wenn Du Deinem gegenüber auf Augenhöhe begegnest. Extra-Tipp: Du kannst bei einem großen Publikum leicht über die Köpfe hinwegschauen. Es sieht trotzdem noch so aus, als würdest Du in die Masse schauen. Probiere es aus!

     
  6. Nimm nicht alles zu ernst
    Beziehe das Verhalten Deines Publikums nicht immer auf Dich oder Deiner Präsentation. Interpretiere ein Gähnen oder ein Blick auf die Uhr als keine Ablehnung Deiner Leistung oder Deiner Person. Wenn sich zwei Leute unterhalten, muss es nicht zwanghaft über Dich sein. Suche in Deinem Publikum eine oder mehrere Personen, die Dir sympathisch sind. 

     
  7. Stelle Dich Deiner Angst
    Konfrontiere Deine Sorgen und wachse über Dich hinaus. Es ist einfacher gesagt als getan, allerdings solltest Du den Schritt wagen, um aus Deiner Komfortzone rauszukommen. Je mehr Leute Du kennenlernst, desto einfacher wird es für Dich auf neue Bekanntschaften einzugehen. Und wenn das zu Deiner Normalität wird, ist auch die Herausforderung die das öffentliche Redehalten mit sich bringt, ein Kinderspiel. Arbeite stets an Deiner Persönlichkeitsentwicklung.

Der Anfang ist immer ein wenig holprig. Jedoch kann ich es hier nur nochmal abschließend betonen: eine gute Vorbereitung ist das A und O. Zieh Dir Dein schickstes Outfit an, bereite Dein Inhalt gewissenhaft vor und stehe hundertprozentig hinter Dir selbst. Ich hoffe, die Tipps konnten Dir ein wenig helfen. Wende sie an und komme schon bald auf Dein nächstes Level!

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