NLP: Submodalitäten des Alltags – Andauernde Programmierung

Ich zeige dir heute, wie Submodalitäten deinen ganzen Alltag beeinflussen und welche Konsequenzen das auf deine Lebensweise und deinen Alltag und deinen Erfolg hat. Sei gespannt!

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NLP:  Submodalitäten im Kino 

Letztens war ich mit meiner Familie im Kino, die Leute saßen gespannt auf ihren Plätzen und warteten auf den Film. Was dann folgte, war die absolute Umprogrammierung verschiedener Submodalitäten.
„Denken Sie noch an ein schönes Eis, damit Sie den Film richtig genießen können!“ oder „Haben Sie nicht etwas vergessen? Die eiskalte Cola, direkt vorne am Eingang.“ 
Ja, aber das ist nichts Besonderes! Denkst du!
Das Gefühl, das man gerade eben noch hatte, man ist zufrieden, gespannt und gleichzeitig entspannt, ändert sich schlagartig, wie meine Kinder mir dann zu verstehen gaben. 
Popcorn, Cola (muss auch manchmal sein ;) ) und ich tigerte los. Unterwegs dachte ich darüber nach, was genau passiert war.
Der Zustand hat sich durch die Visualisierung geändert. Jeder sah die Cola und diejenigen, die so tollkühn waren und ohne Getränk in den Film gegangen sind, gingen mir nun hinterher und schon standen wir an und kauften Getränke und Popcorn.
Hierbei wurden fast alle Reize angepeilt, visuell, auditiv, olfaktorisch und gustatorisch. Während ich zurück in den Kinosaal gegangen bin, dachte ich darüber nach. Interessant, oder? Aus dem Alltag heraus direkt in die NLP-Theorie der Submodalitäten

Nicht nur die Werbung macht das ständig, die Beeinflussung findet quasi schon morgens, wenn du dich kurz mit Kollegen unterhältst oder wenn du aus dem Haus gehst und zu dir selbst sagt: „Ich sehe schwarz für heute.“, statt.
Und schon fängst du an, dich umzuprogrammieren. 


NLP: Sprachliche Submodalitäten 

Ganz gleich, wo du dich befindest, eine Programmierung durch die Submodalitäten findet sehr oft statt, ohne dass du es zuerst bemerkt. So verbindest du mit gewissen Jingles in der Werbung oder Slogans ein tolles Gefühl. Du wirst dadurch geankert und umprogrammiert, ganz nach dem Motto: „Bei diesem Produkt hast du ein tolles Gefühl. Und jedes Mal, wenn du mich siehst und hörst, entsteht das tolle Gefühl!“
Natürlich bist du jetzt vorgewarnt und wirst diese Muster erkennen, und wenn du willst, auch durchbrechen. 
Ebenso zeigt es sich bei den Glaubenssätzen, die gerade durch die Submodalitäten und die NLP-Techniken funktionieren, ein identisches Bild. Lass uns hierbei nur einmal schauen, wie es in deinem Alltag aussieht, auf welche sprachlichen Eigenschaften du aufpassen solltest, damit du
a) keinen falschen Glaubenssatz in dich pflanzt und
b) die negative submodale Umprogrammierung nicht stattfindet.
Ich gebe dir einige Beispiele, anhand dessen du sehen kannst, wie stark diese sprachlichen Muster sind und wie tiefgreifend sie funktionieren. Und ich zeige dir, wieso du sie zum Teil besser umformulieren solltest!


1.
Wenn du diesen Satz äußerst, was passiert dann genau? Du fügst eine dunkle, negativ behaftete Konnotation hinzu, die du natürlich unterbewusst visualisiert. Dein Vorhaben oder deine Aufgabe und deine Fähigkeiten verschwinden im Dunklen, im Schwarzen. 
Sage dir stattdessen: Noch habe ich keine Lösung für das Problem, aber ich finde mit Leichtigkeit eine Lösung!
Hierbei erzielst du durch das Wort „Leichtigkeit“ ein körperliches, also ein kinästhetisches Gefühl. Dadurch entsteht eine entspanntere und positivere Haltung. Sprich nicht von dunklen Farben oder negativen Dingen, die Submodalitäten richten sich danach aus und letztlich blockierst du dich dadurch selbst. Achte immer darauf, was du denkst oder sagst. Viele Kleinigkeiten führen am Ende zu einer großen Blockade!


2.
Bei dem Satz kommt es natürlich auf den Zusammenhang an. Er kann verletzend oder schützend sein. 
Stell dir folgende Situationen vor:
Dein Chef stellt dir eine schwierige Aufgabe und du hast nur wenige Stunden Zeit. Sagst du dann, dass dich die Aufgabe kalt lässt, dann wirkt sie stresshemmend auf dich. Du wirkst dem Stress also somit entgegen, dein Kopf „glüht“ nicht, sondern du gehst strategisch und intelligent an die Aufgabe. 
Sagt dir hingegen jemand, dass er dich gerne hat und du bringst den Spruch, so ist es verletzend für dein Gegenüber und du suggerierst viel eher Distanz. 

Submodalitäten sind also, besonders im Alltag, kontextabhängig und können manchmal ein positives, manchmal ein negatives Ergebnis liefern. 


3.
Ein sehr interessanter Satz, findest du nicht? Er betrifft nämlich alle VAKOG-Sinne. Du weißt quasi nichts über die Person oder die Person ist nicht sonderlich offen, sondern verschlossen und dementsprechend reagierst du auch auf diesen Menschen. 
Wer nicht offen ist, der erntet oftmals auch blockierende Reaktionen, schlicht und einfach, weil alles „im Dunkeln“ liegt und damit für uns unbekannt. Wir sind also auf Vorsicht geeicht. 


4.
Hier wird auf den gustatorischen Reiz gelenkt. Manchmal, wenn man alleine nur an diesen Satz denkt, dann schmeckt man die Bitterkeit. Bei sehr sensiblen Menschen kann sogar noch die kinästhetische Komponente hinzukommen und ihnen wird wirklich schlecht, aufgrund des Satzes und der damit verbundenen Stressreaktion, die er auslöst. Wieso?
Nehmen wir an, du musst dich einer Herausforderung stellen, die dich sowieso schon stresst, und jetzt denkst du solch einen Satz. Der Stresspegel steigt automatisch an und der Körper reagiert darauf, indem dir zum Beispiel schlecht wird. 
Deswegen achte darauf, dass du deine Glaubenssätze immer positiv auswählst und nicht mit Bitterkeit, negativen Dingen oder dunklen Farben auskleidest. Sei positiv, hell und optimistisch!


5.
Einer meiner absoluten Lieblingssätze! Hierbei werden auditive Submodalitäten angesprochen, positiv programmiert und gleichsam hat es auch Auswirkungen auf die auditiven und kinästhetischen Submodalitäten. Manche Menschen hören dann nur noch das Positive, andere vielleicht sogar wortwörtlich ein Lied und der Körper beginnt, auch wenn nur ganz leicht, eine leichte Tanzbewegung anzunehmen. Wissenschaftler haben bereits bewiesen, dass durch solche Sätze, wie den oben genannten, kurze Impulse wie beim Tanzen im Körper entstehen. Soll heißen: Wenn du diesen Satz sagst, dann befindet sich dein Körper in genau diesem Moment beinahe schon im Tanzmodus.


Submodalitäten begegnen dir jeden Tag aufs Neue, ankern dich zum Teil und beeinflussen dein Denken und Handeln. Viele Topmanager zum Beispiel nutzen vollkommen unbewusst die NLP-Techniken für Glaubenssätze und Submodalitäten, indem sie keinerlei negativen Gedanken und Sätze bei sich zulassen, weil sie gelernt haben, dass gerade diese Dinge, mögen sie auch noch so klein sein, sie vollkommen blockieren. 
Probiere es einmal selbst aus!

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Kommentare (2)

  • Ilona Mild
    am 08.02.2019
    Von nichts kommt nichts - Philosoph und Dichter Lukrez (99 v. Chr. - 55 v. Chr.)

    Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.“
    ―Johann Wolfgang von Goethe

    Erst muß man wissen, was man will, dann muß man den Mut haben, es zu sagen, und anschließend die Tatkraft, es zu tun.“
    ―Georges Clemencea

    - https://gutezitate.com/zitate/wissen
  • Alexa
    am 06.03.2019
    Ich hab eigentlich schon gar kein Bock mehr auf YouTube... andere beleidigen die Leute als fett, bekommen dafür 100 Likes... Ich hasse es!

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