NLP: So triffst du Entscheidungen! – Reframing Teil 2

Du stehst vor wichtigen Entscheidungen und überlegst ständig hin und her? Welchen Weg sollst du gehen: Sollst du auf dein inneres Bauchgefühl oder deinen rationalen Verstand hören?
Du kannst dir die Entscheidung erfragen! Ich zeige dir, wie du durch Reframing bessere Entscheidungen treffen wirst. 

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Welche Entscheidung sollst du treffen? 

Kennst du folgendes Problem: Du bekommst ein super Jobangebot oder du spielst mit dem Gedanken, dich selbstständig zu machen, und weißt aber nicht genau, wie du Familie, Freizeit und Job unter einen Hut bekommst? Innere Zerrissenheit kann uns schier in den Wahnsinn treiben, besonders dann, wenn wir am Ende tatenlos dabei zusehen und eine passive Haltung einnehmen, die uns genau dahin führt, wo wir nicht hinwollen: In die Erfolglosigkeit. Aber welchen Weg sollst du nun nehmen, damit du Erfolg hast? 
Genau hier kannst du reframen! Diese NLP-Technik hilft dir also klar zu erkennen, wo genau deine Prioritäten liegen und wie du dich am Ende entscheiden solltest. Das beste daran: Dadurch kannst du auch für die Zukunft wegweisende Entscheidungen treffen.
Natürlich funktioniert diese NLP-Methode auch, wenn es zu Verhandlungen, Streitgesprächen kommt, in denen du derjenige bist, der einen kühlen Kopf bewahren muss. An und für sich ist es eine universell einsetzbare NLP-Technik, die in Konfliktsituationen oder schwierigen Verhandlungen zum Tragen kommt. Übrigens, hier ein Tipp, warum du groß denken, aber klein handeln sollst
Gehe folgende Schritte für den absoluten Erkenntnisprozess des Verhandlungsreframings durch:


1. Nenne und erkenne den Konflikt 
Suche den Zustand, in dem du dich selbst immer wieder gestört und blockiert fühlst. „Einerseits finde ich es gut…, andererseits finde ich es nicht so gut.“ könnte hierbei eine der Denkweisen sein. Oder: „Immer wenn ich dies will, dann passiert jenes.“ Hierbei kann sich der Zustand auf deine Person selbst oder auf andere Personen beziehen. 


2. Trenne die Konflikte und befrage sie 
Nun dissoziiere den Satz oder die Sache: Auf die linke Seite ankerst du das „einerseits“, auf die rechte Hand ankerst du das „andererseits“. Somit trennst du die beiden schon einmal nicht nur gedanklich, sondern räumlich.


3. Suche positive Absichten
Nun teile die jeweiligen beiden Absichten in positive Teile auf. Suche nach dem Aussehen, Alter, Tätigkeiten etc. Hierbei ist es elementar wichtig, dass du für jedes Teil eine Erlaubnis bekommst. „Wenn ich dies mache, ist jenes davon im Nachhinein noch betroffen?“ Stören sich die beiden Dinge gegenseitig oder greifen sie mit der Zeit ineinander über? Falls sie sich stören, wie kannst du dies verhindern?“ Stelle immer positiv gerichtete Fragen, damit du weitere Erkenntnisse bekommst.


4. Wenn es sich auf eine Entscheidung bezieht, die du nur treffen kannst, dann schaue nach gemeinsamen Zielpunkten, die dazu führen, dass sie sich nicht gegenseitig blockieren, sondern ineinander übergreifen, damit es zu einem erfolgreichen Kompromiss oder zur Synergie kommt. Verhandelst du mit anderen Beteiligten, dann kläre Defizite und gemeinsame Zielvorstellungen. Schaue, dass sich beide Dinge nicht gegenseitig blockieren. Hierbei ist es wichtig herauszufinden, ob die beiden Dinge, Sachen oder Personen miteinander auf eine gewisse Weise harmonieren und sich verständigen können. Ist dies nicht der Fall, dann kannst du auch das 6-Schritte-Reframing nutzen.


5. Wie möchtest du die Entscheidungen treffen?
Frage dich selbst, ob du lieber unterbewusst oder bewusst die verschiedenen Entscheidungen treffen möchtest. Solltest du es unterbewusst machen, dann bringe dich dafür in den richtigen Zustand und versuche möglichst alle Submodalitäten im Vorhinein darauf auszurichten. Falls du es noch nicht wusstest: Fragen führen dich immer zu deinem Erfolg


6. Dupliziere verschiedene Ressourcen und tausche sie aus.
Gerade, wenn du als Vermittler zwischen 2 Personen fungierst, kann es sehr hilfreich sein, sich die beiden Personen verzeihen zu lassen oder ihnen den Impuls zu geben, sich zu versöhnen, damit so die Verhandlung besser weitergeführt werden kann. Für dich selbst gilt: Was kannst du der einen Entscheidung geben, wo du bei der anderen Entscheidung eventuell verzichten müsstest und umgekehrt. Zum Beispiel, wenn du dir sagst: Ich arbeite 4 Tage die Woche a 12 Stunden, dafür ist ein Tag komplett der Familie gewidmet. 


7. Lasse jetzt die beiden Teile ineinander schmelzen
So kannst du zum Beispiel dir selbst die Hand geben und die beiden Punkte so miteinander zusammenführen. Somit verlinkst du die beiden Entscheidungen unterbewusst miteinander und der Entscheidungsprozess nähert sich dem Ende. Variante 2: Du gehst noch einmal Schritt für Schritt die einzelnen Entscheidungsprozesse durch. Sollte es immer noch zu einer Blockade oder Störung kommen, dann vereinbare für dich eine Probezeit. Gerade in Verhandlungen, wenn du als Mittelsmann fungierst kann ein zeitlicher Kompromiss hierbei wahre Wunder wirken und tolle Ergebnisse erzielen. Im Ernstfall sollte allerdings noch einmal nachverhandelt werden!


8. Mache den Öko-Check.
Welche Dinge, die du jetzt nicht überlegt hast können weitere Blockaden auslösen oder den Weg zum Ziel unterbrechen? Mehr Infos zum Öko-Check erfährst du im Artikel Bilder zerstören.


9. Future Pace
Solltest du alle Schritte abgeschlossen haben, dann führe ein Future Pace durch. Nutze dafür den folgenden Satz: Wann immer ich wieder in solch eine Situation komme, in der …, dann werde ich… !


Du siehst, wie schwierig manchmal Verhandlungen sein können, ganz gleich, ob es mit anderen Personen, Wertvorstellungen oder gerade besonders mit dir selbst ist.
Allerdings können sich die Ergebnisse sehen lassen. Führe diese Übung am besten mit einem Coach durch, der dich auf die vielen verschiedenen Kleinigkeiten aufmerksam macht und dir so zur optimalen Entscheidung verhilft.

Reframing NLP Formate

Kommentare (2)

  • Ilona Mild
    am 08.02.2019
    Von nichts kommt nichts - Philosoph und Dichter Lukrez (99 v. Chr. - 55 v. Chr.)

    Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.“
    ―Johann Wolfgang von Goethe

    Erst muß man wissen, was man will, dann muß man den Mut haben, es zu sagen, und anschließend die Tatkraft, es zu tun.“
    ―Georges Clemencea

    - https://gutezitate.com/zitate/wissen
  • Alexa
    am 06.03.2019
    Ich hab eigentlich schon gar kein Bock mehr auf YouTube... andere beleidigen die Leute als fett, bekommen dafür 100 Likes... Ich hasse es!

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