NLP: Kinästhetische NLP–Techniken für Submodalitäten

Manche unschöne Erfahrung aus der Vergangenheit hinterlässt noch heute unangenehme Körpergefühle. Wenn du allein nur daran denkst, dann spürst du es bereits, wie dein Körper eventuell verkrampft. 
Bei den kinästhetischen Submodalitäten beschränken wir uns nur auf die körperlichen Empfindungen und nicht auf die emotionalen Komponenten wie Trauer, Wut oder ausgiebige Freude. Sei gespannt!

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Erstellt von Marc Galal
 |  2018-10-23T11:47:23+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

NLP: So schaltest du negative kröperliche Empfindungen ab

Wie schaffst du es nun, dass du negative körperliche Empfindungen abschalten oder positiv verändern kannst? Ich gebe dir 3 verschiedene Möglichkeiten an die Hand, damit du in Zukunft tolle Empfindungen verspürst und deine Submodalitäten positiv veränderst!


1. Veränderung des Ortes

Hierbei geht es ähnlich wie bei der auditiven NLP-Technik darum, dass du den Ort des Gefühls veränderst. Gehe dabei folgendermaßen vor:

1. Mache dir das Gefühl und den Ort in deinem Körper bewusst.

2. Lokalisiere das Gefühl und ergründe, wo es genau seinen Ursprung hat? Wenn es dir schwer fällt und sich das Gefühl schnell ausdehnt, dann wiederhole die Übung mehrmals und mache dazwischen Pausen. So gehst du auf Nummer sicher, dass du auch den genauen Punkt des Gefühls findest.

3. Fasse nun das Gefühl gedanklich und umschließe es.

4. Bewege das Gefühl jetzt dort in deinem Körper hin, wo du eine positive Grundstimmung fühlst.

5. Platziere es nun dort und behalte es für einige Minuten genau dort, indem du dich darauf fokussierst und dem Gefühl befiehlst, dort zu bleiben und sich nicht mehr zu bewegen.

Manchmal kehrt dieses Gefühl an einer anderen Stelle wieder zurück. Dann wiederhole diese Übung, bis du sicher sein kannst, dass das Gefühl dort bleibt. 
Unter Umständen frage deinen Coach, wie du das Gefühl für immer beseitigen kannst, indem du es aus dir heraus wegschiebst. Hierbei ist viel Konzentration und geistige Kraft notwendig, also bitte deinen Coach, dir dabei zu helfen. Übrigens erfährst du hier, wie du es schaffst Submodalitäten und deine Probleme zu identifizieren.


2. Gefühlsintensität ändern

Manche Gefühle sind deutlich intensiver als andere. Das hängt natürlich mit der gemachten negativen Erfahrung (falls du mal einen richtig schlechten Tag hast, versuche einmal deine Wahrnehmungsposition zu verändern) zusammen. Wenn etwas in deiner Vergangenheit sehr heftig war und dich stark geprägt hat, dann ist das Gefühl umso intensiver, wenn du jetzt daran zurückdenkst. Aber auch hier helfen dir die Submodalitäten, dass du diese Empfindungen deutlich mildern kannst.


Variante 1: 

1. Mache dir das Gefühl und die Situation klar, die dich so einschränken.

2. Stelle dir nun vor, dass du eine Fernbedienung in der Hand hast. Fahre mit den Fingern über die Knöpfe, bis du sie deutlich fühlst.

3. Jetzt drücke auf das Minuszeichen und fahre die Empfindung des Gefühls zurück. Drücke solange darauf, bis dein Gefühl nur noch ein dumpfes Echo ist.


Variante 2:

1. Mache dir das Gefühl klar, genauso wie in der ersten Variante.

2. Du hast dein Gefühl minimiert, dennoch ist es nach wie vor da. Vielleicht nicht mehr so stark, aber du spürst es noch. Befindet es sich noch an dem gleichen Ort oder hat es sich auf einen Punkt fixiert oder ausgebreitet?

3. Drücke nun erneut auf die Fernbedienung und lasse das Gefühl heller, weicher, dumpfer, zarter oder wärmer werden, bis es ganz leicht wird.

4. Nutze ruhig jede Taste deiner gedanklichen Fernbedienung und lasse das Gefühl jede Form oder Submodalität annehmen, bis es zu einem Nichts verschmilzt.

Durch diese Art weichst du das Gefühl nach und nach auf, bis es zerfasert und nicht mehr spürbar ist. Wiederhole die Übung so lange, bis das Gefühl verschwunden oder nur noch ganz leicht da ist. 

3) Gefühl verkleinern


Du kannst das körperliche Gefühl nicht nur in deinem Körper verschieben, sondern es sogar schrumpfen lassen, bis es völlig in sich zusammensackt und somit nicht mehr vorhanden ist.


1. Konzentriere dich auf das körperliche und einschränkende Gefühl in deinem Körper. 
 

2. Umkreise es gedanklich, stelle dir genau vor, wo es sitzt und wie groß es ist.
 

3. Jetzt stelle dir vor, wie du es langsam zusammendrückst und es immer kleiner wird. 
 

4. Stelle dir vor, wie das Gefühl zu einem einzigen Punkt zusammengepresst wird, als wäre es nur eine Luftblase oder ein Ballon, den du ohne große Mühe so schrumpfen lässt.

Diese NLP-Technik der „Schrumpfmethode“ ist besonders dann geeignet, wenn du merkst, dass dich das ungute Gefühl plötzlich überkommt. Damit hast du eine wirksame Methode dagegen und kannst es in Zaum halten. 


Du hast jetzt in 3 Bereichen verschiedene Techniken kennengelernt, die du mit deinem NLP-Coach am besten lernen und durchführen kannst.
Mit diesen Methoden kannst du Erinnerungen, die dich auf irgendeine Weise beeinflussen und am Erfolg hindern, entweder abmildern oder sogar zur Gänze verschwinden lassen. 
 

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