NLP: Identifikation von Submodalitäten und deinen Problemen

Jetzt, wo du die Theorie der Submodalitäten kennst, kannst du sie auch anwenden und somit durch Submodalitäten deine Probleme lösen. Bestenfalls hast du einen Coach dabei, der dich durch diese Übung führt. Du kannst es auch alleine versuchen, was bei Fortgeschrittenen sicherlich funktioniert, aber gerade zu Anfang würde ich dir raten, einen NLP Coach zu suchen, der diese Übung mit dir durchgeht und auf entsprechende Seminare zu gehen.  
 

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NLP: Beseitige Probleme und unerwünschtes Verhalten

Zu deiner Orientierung:
Diese NLP- Übung dauert zwischen 15 Minuten bis zu einer Stunde. Das ist natürlich abhängig davon, wie oft du diese Übung schon gemacht hast und um welches Problem es sich dabei handelt. 
 

Bei dieser Übung geht es darum, dass du Probleme oder auch ein ungewünschtes Verhalten mit NLP beseitigst. Hierbei wirst du sehen, wie tief verborgen die Submodalitäten zum Teil liegen und wie wirkungsvoll diese Herangehensweise ist. Ein kleiner Tipp, gerade wenn es um die auditiven oder visuellen Probleme geht: Stelle dir immer vor, dass du alles durch eine Kamera sehen würdest und Kopfhörer auf hättest. Hierdurch fokussierst du dich schon von vornherein auf diese beiden Sinneskanäle. 

Wichtig: Arbeite erst mit dem VAKOG-System und danach erst die Submodalitäten ab. Also gehe immer von außen nach innen. 

1. Frage dich, was genau dein Problem (in deiner Erinnerung) ist. Also frage dich: „Was ist das Problem oder das ungewünschte Verhalten?“
2. Spezifiziere das Problem. Worum geht es genau dabei? Versuche das Problem in einem Satz zusammenzufassen.
3. Frage nun detaillierter nach, indem du VAKOG-genau abfragst:
    – Was siehst du, wenn du das ungewünschte Verhalten oder Problem dir vor die Augen führst?
    – Was hörst du dabei?
    – Wie und was sind deine Körpergefühle dabei?
    – Was riechst du?
    – Was genau schmeckst du?
4. Jetzt hast du eine genaue Analyse vollzogen, das Problem und die Herangehensweise genauer definiert und kannst sie nun spezifizieren.


NLP: Verstehe dein Problem!

Jeder trägt Probleme mit sich herum, das zeigt oftmals besonders in Verkaufsgesprächen, wenn du merkst, welche Sorgen und Probelme deine Kunden haben. Einige Probleme erscheinen uns auf dem ersten Blick oftmals vollkommen Paradox, sobald wir uns mit unseren Problemen auseinandersetzen. Wenn jemand zum Beispiel Arbeit immer aufschiebt, so wirkt es als Beobachter etwas seltsam. Immerhin weiß die Person doch, dass sie diese Arbeit erledigen muss, tut es aber nicht, sondern lenkt sich sofort ab, wenn sich die Gegebenheit dazu bietet (Falls du selbst von seltsamen Verhaltensweisen "geplagt" bist, dann empfehle ich dir diesen Blogbeitrag zum Thema Reframing, er wird sicherlich Licht ins Dunkel bringen). Deswegen ist es immer wieder elementar wichtig, dass du verstehst, warum du dieses Problem hast. Hierzu müssen wir nun tiefer in dein Unterbewusstsein gehen, damit du es besser verstehen kannst, was genau dich wie einschränkt. 

1. Was tut dir dieses Problem Gutes? (Bist du dadurch aktiver, leistungsfähiger oder glücklicher?)
2. Was könntest du nicht mehr so gut, wenn du dieses Problem nicht mehr hättest? (Hilft dir das Problem indirekt immer wieder in bestimmten Situationen?)
3. Was würdest du nicht mehr tun, wenn du dieses Problem nicht mehr hättest?
(Löst das Problem ein bestimmtes Verhalten deinerseits aus?)
4. Was wäre das allerschlimmste, wenn du dieses Problem nicht mehr hättest?
(Gibt es eine negative Seite, wenn du das Problem nicht mehr hättest?)
5. Bitte nun dein Unterbewusstsein, dass es den besten Nutzen des Problems beibehält.


Jetzt hast du das Problem oder dein unerwünschtes Verhalten von allen Seiten beleuchtet und hast eine genauere Analyse getroffen, damit du es besser nachvollziehen und verstehen kannst. Merkst du bereits, dass unbändige Wissen, das du auf einmal hast? Durch die neue Betrachtungsweise ist es dir nun möglich, differenzierter und konkreter Probleme zu erfassen. Es ist allgemein gut, wenn du iummer wieder einmal deine Wahrnehmungsposition veränderst, um so einen besseren Überblick über verscheidene Probleme und Ereignisse zu bekommen. 


NLP: Submodalitäten herausarbeiten

Vielleicht hast du dich gewundert, warum wir auf das eigentliche Thema, die Submodalitäten, noch nicht zu sprechen kamen. Ganz einfach: Zuerst ist es notwendig, dass du das Problem erfasst, betrachtest und so fokussierst. Jetzt widmen wir uns den Submodalitäten. 

1. Gehe noch einmal alle Sinneseindrücke via VAKOG durch. 
2. Welche Sinneseindrücke sind besonders prägend bei deinem Problem?
3. Welcher Sinneseindruck ist besonders betroffen?
4. Gehe nun auf die Eben der Submodalitäten, sobald du den Sinneseindruck gefiltert hast.
5. Nutze nun die Checkliste der Submodalitäten und beantworte alle Fragen, um die kritischen Submodalitäten herauszuarbeiten. Du wirst es merken, wenn du auf eine kritische Submodalität gestoßen bist, allein durch die Veränderung. Es ist wie ein verspannter Muskel, auf den jemand drückt. Du „zuckst“ emotional zusammen.

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Kommentare (2)

  • Ilona Mild
    am 08.02.2019
    Von nichts kommt nichts - Philosoph und Dichter Lukrez (99 v. Chr. - 55 v. Chr.)

    Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.“
    ―Johann Wolfgang von Goethe

    Erst muß man wissen, was man will, dann muß man den Mut haben, es zu sagen, und anschließend die Tatkraft, es zu tun.“
    ―Georges Clemencea

    - https://gutezitate.com/zitate/wissen
  • Alexa
    am 06.03.2019
    Ich hab eigentlich schon gar kein Bock mehr auf YouTube... andere beleidigen die Leute als fett, bekommen dafür 100 Likes... Ich hasse es!

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