2019 July 22

Erfolg: Heutzutage gibt es keinen roten Faden in unserer Karrierelaufbahn!

In der heutigen Welt, sei es im beruflichen oder privaten Umfeld, treffen wir auf viele verschiedene Menschen. Und Fragen wie, „Wie läuft es auf der Arbeit? Im Studium? In der Ausbildung?“ gehören zur Tagesordnung - das eigentlich Normalste der Welt. So weit so gut. Jedoch sind das Fragen, die auch dazu führen können, dass sich einige Personen bedrängt fühlen. Wer keine zufriedene Standardantwort liefert, wird oft genauer unter die Lupe genommen. Wir Menschen sind ja bekanntlich sehr neugierige Wesen. 

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2019 July 22
2019-10-22T10:40:06+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal


Arbeitssuchende oder Schulabsolventen empfinden diese Fragereien zum Beispiel am Anfang als noch akzeptabel. Mit der Zeit wird die Fragerei für die betroffenen Personen allerdings zu einer seelischen Tortur, dass viele dazu drängt, Tätigkeiten, Studiengänge, Ausbildungsstellen zu beginnen, in denen sie nicht aufgehen. Einfache Fragen fühlen sich dann schnell an wie ein Kreuzverhör. Man bekommt einen Stempel auf die Stirn verpasst und kämpft gegen Vorurteile, den sozialen Druck und eigene Selbstzweifel an. Das eigentliche Potential wird in die Ecke getrieben.


Die typischen „Tellerwäscherkarrieren“, die inspirieren, Mut machen und einfach nur bezaubern, kennt vermutlich jeder. Zahlreiche Erfolgsgeschichten gibt es zu sehen, hören und lesen, doch, wo ist da der rote Faden? Weit und breit keine Spur davon. Erfolgsgeschichten gleichen einem Prozess, indem nur Du die Hauptfigur für das Ergebnis spielst. Lass Dich von Deinem Umfeld nicht in eine Schublade stecken.

Die immer wiederkehrenden Fragerunden der Gesellschaft

„Und was machst du so?“. Diese Frage taucht oft bei neuen Bekanntschaften oder in einem neuen Umfeld auf, aber auch im vertrauten Kreise. Schnell räuspern wir unsere Stimme und sagen stolz, was unsere Berufung ist oder, was wir den ganzen Tag so tun, was uns so ausmacht und wer wir sind. Meistens triffst Du aber auf Unverständnis, wenn Du mit Aussagen, wie „Ich weiß noch nicht so genau“ oder „ Ich will mich selbstständig machen“ ankommst. Vor allem, wenn Dein Bekanntenkreis stetig versucht, krampfhaft dem roten Faden zu folgen. Das Kastendenken: es gibt angeblich nur einen richtigen Weg!
Wie fühlen sich wohl Leute, die keine abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium vorzuweisen haben? Junge Menschen, die noch nicht wissen, was sie ihr Leben lang machen wollen? Ja, sie fühlen sich in die Enge getrieben. Klar gibt es auch Ausnahmen von Menschen, die nur faulenzen und vergeblich auf Goldregen warten. Jedoch schreibe ich hier von Menschen, deren Potential einfach noch ein wenig Zeit benötigten. Stell es Dir einfach bildlich vor: Der Weg von der Raupe zum Schmetterling ist auch ein lange Reise. Wenn die Zeit reif für Dich geworden ist, kommst Du schnell an Dein Ziel. Sei stets geduldig mit Dir selbst!


Uns wird immer noch eingetrichtert, wie wichtig es ist, direkt nach der Schule zu studieren, eine Ausbildung anzufangen oder direkt zu arbeiten. Sich anderweitig zu beschäftigen oder eine Selbstfindungsreise zu starten, wird oft negativ angesehen. Zu unrecht. Bei einigen jungen Menschen kann man es meistens beobachten. Durch den Druck der Eltern und der Gesellschaft, wird schnell eine Ausbildung oder ein Studiengang gewählt, was sich im Laufe der Zeit als Flopp entpuppt. Ein Beruf ist eine Bestimmung. Manche wissen schon von klein auf, was sie werden wollen, während andere eher damit beschäftigt sind, herauszufinden, was sie wollen und was nicht. Lass dir dabei Zeit, denn nur dann kannst Du dich auch verwirklichen und ein zufriedenes Leben führen. Genau das ist die Selbstfindungsphase, die jedem bedingungslos zusteht. Eine Lücke im Lebenslauf ? Das ist heutzutage normal. Versuche eine neue Sprache zu erlenen oder zu festigen, reise herum, um Dein Horizont zu erweiteren. Halte Dich fit und achte auf Deine Ernähurng.Solange Du aktiv an dir und deinen Kompetenzen arbeitest, bist Du auf dem richtigen Weg.

Meine Berufung: Menschen zu helfen, um sich selbst zu verwirklichen

Von der Unentschlossenheit zur Berufung. Es hat auch bei mir einige Zeit gedauert bis ich wusste, was ich eigentlich werden möchte. Ich verlor mein Herz an die Weiterbildungsbranche. Es war ein Prozess, bei dem ich sogar viele Freunde und Bekannte aus meinem  persönlichen Umfeld zurücklassen musste. Das war einerseits eine sehr schmerzhafte Erfahrung, zu sehen, wie sich ein Teil von mir gegen mich und meine Träume stellt. Andererseits bin ich darüber hinausgewachsen und habe mich von dieser negativen Energie gelöst. Ich blieb mir selbst treu und habe mich stets mit eigenen Wettbewerben bei Laune gehalten. Ich kaufte mir zig Bücher und beschloss ein Buch an einem Tag zu lesen. Ich fing an mich selbst zu unterrichten. Überall hatte ich Stapel voller Notizen mit Ideen, Träumen und Plänen. Während Leute zu mir sagten: „Was? Du willst Trainer werden? Mach doch was normales, statt deine Zeit zu vergeuden“. Ausgelacht und belächelt wurde ich immer und immer wieder. Das war allerdings mein Ansporn, sie vom Gegenteil zu überzeugen.

Die Erkenntnis, dass ich das, was ich mir vorgenommen hatte, durchziehe, kam mit einem Seminar-Besuch bei dem amerikanischen Persönlichkeitstrainer, Anthony Robbins. Damals waren ca. 8.000 Teilnehmer bei seinem Seminar anwesend. Zum Ende des Seminars gab es tobenden Applaus und das hat mich so beeindruckt. Das wollte ich unbedingt auch. Ich habe an mir gearbeitet und bin meinen eingeschlagenen Weg alleine gegangen. Und heute kann ich stolz sagen: Ich habe es geschafft, weil ich an mich geglaubt habe und mich von niemandem beirren ließ. 


Jeder Mensch ist gleich viel Wert. Auch ich stehe ab und zu vor Problemen, Herausforderungen und Rückschlägen, aber ich versuche mir dann ein Bild zu visualisieren, mit dem Bild einer jubelnden Menschenmasse. Das gibt mir Kraft und Motivation. Halte immer das, was Du liebst vor Augen. Mach das, was Du wirklich liebst und Dich begeistert. Wenn es mehr als ein paar Monate dauert, dann ist es halt so. Nimm Dir einfach ein Beispiel an dem Entwicklungsprozess des Schmetterlings. Bleib standhaft und Dir selbst treu, denn Du hast nur ein Leben zu leben!

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