2020 February 26

Hab‘ keine Angst vor Ablehnung

Du weißt nie, was für Dich herausspringt, wenn Du Deine Wünsche verschweigst. Teile Dich mit und verlasse so Deine Komfortzone. In diesem Blogbeitrag erfährst Du, wie Du Deine Angst vor Ablehnung überwindest. Viel Spaß beim Lesen!

 

https://www.marcgalal.com/fileadmin/user_upload/Ablehnung.jpg
2020 February 26
2020-03-02T15:22:38+0100 Marc Galal GmbHMarc Galal

Die Angst vor der Ablehnung kennt wohl jeder. Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Dich könnte vielleicht jemand abweisen oder gar auslachen. Und jetzt? Sollst Du den Kopf in den Sand stecken? Nein! Lasse es nicht zu, dass jemand Dein Selbstwertgefühl oder Deine Möglichkeiten beeinträchtigt. Stehe darüber und entwickle ein gesundes Selbstbewusstsein, das nicht von einer externen Validierung abhängt. Glaube an Dich!

Ablehnung fühlt sich an wie ein leichter Bluterguss für Dein Ego. Es tut weh, keine Frage. Doch, wenn Du Dich in Deinem Schneckenhaus andauernd verkriechst, wirst Du nie wissen, ob es eine Zusage oder Absage wird. 

Genauso erging es auch einer jungen Dame, namens Sophia. Mit einer erfolgreichen Ausbildung, als Kauffrau für Büromanagement fand Sophia direkt einen Job in einer Marketingagentur, allerdings zum Mindestlohn und auf ein Jahr befristet. Ein kleines Opfer, um schnell in den Arbeitsmarkt integriert zu werden.
Eines Tages telefonierte Sophia mit ihrer Schwester über ihre Zukunftspläne. „Weißt Du Lisa, ich bin schon fast ein Jahr in dieser Agentur und es gefällt mir dort ziemlich gut, nur komme ich finanziell nicht über die Runden. Die Miete frisst schon die Hälfte von meinem Nettoeinkommen. Ich lebe echt schon am Existenzminimum“, plauderte sie wie ein Wasserfall darauf los.
 „Sophia, wolltest Du nicht schon längst mit Deinem Chef sprechen? Schiebst Du nicht ständig Überstunden und zeigst, mit wie viel Leidenschaft Du Deiner Arbeit nachgehst? Auf was wartest Du eigentlich? Er wird Dich sicherlich nicht gehen lassen.“, erwiderte Lisa mit einem Hauch von Zuversicht.

„Lisa, wenn es so einfach wäre, hätte ich es doch schon längst getan. Ich traue mich irgendwie nicht. Mein Vertrag läuft offiziell noch vier Monate. Wie soll ich mich verhalten, wenn er „nein“ sagt? Das könnte ich nicht ertragen. Dann werde ich die restliche Zeit, die ich da absitzen darf, leiden“, sagte Sophia seufzend.

Ihre Schwester wurde daraufhin ein wenig lauter: „Mensch Sophia, es geht hier um DICH. Deine Existenz steht auf dem Spiel! Du hast das recht zu erfahren, wo Du stehst. Vielleicht hat Dein Chef einfach viel zu tun. Bitte ihn um ein Gespräch und dann kannst Du Dir in aller Ruhe Argumente bereitlegen. Versprich es mir, Sophia! Ja?“.

„Okay, ist ja gut. Ich weiß, dass ich Dich damit schon zu Tode langweile. Ich werde gleich am Montag, um einen Termin bitten. Danke Lisa, ich bin echt froh Dich zu haben“, entgegnete Sophia dankend.

Am folgenden Montag, bat Sophia, wie versprochen ihren Chef, um ein Gespräch. Zu ihrem Glück antwortet der Chef auf Sophias E-Mail mit einer sofortigen Zusage. Mit schwitzigen Händen und einem mulmigen Gefühl ging sie nochmal all ihre Argumente durch. „Ruhig bleiben Sophia, mehr als ‚nein‘, sagen kann er nicht. Und wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich bekanntlich eine neue …oh Gott, jetzt werde ich auch noch poetisch“, dachte sich Sophia auf dem Weg in die „Höhle des Löwen“, zu ihrem Chef.

Sie klopfte an seine Tür. Ihr Herz schlug gefühlt bis zum Hals. „Hallo Herr Müller, vielen Dank, dass Sie sich für mich Zeit genommen haben“. „Sehr gerne doch, was kann ich denn für Dich tun, Sophia? Bedrückt Dich irgendetwas?“, erkundigte sich ihr Chef. „Nun, wie Sie bereits wissen, läuft mein Vertrag bald aus und ich wol-“, Sophia pausierte, als ihr Chef in seiner Schublade nach etwas suchte. Als er es schließlich fand, lag er es ihr direkt vor die Nase. Es war ein neuer Arbeitsvertrag mit mehr Gehalt und unbefristet. „Ich denke, sie wollten darauf hinaus, nicht wahr?“, fragte ihr Chef mit einem Augenzwinkern. „Oh wow, ich bin gerade total sprachlos. Ich danke Ihnen. Das ist wirklich großartig!“, gab Sophia dankend zurück. Sie unterhielten sich noch eine ganze Stunde und ihr Chef lobte ihre gute Arbeit und nannte sie eine „Bereicherung“ für sein Team.

Zu Hause angekommen, rief Sophia euphorisch, ihre ältere Schwester an. „Oh mein Gott, Lisa! Ich habe den besten Chef aller Zeiten. Er hat mir direkt einen neuen Arbeitsvertrag angeboten. Ich musste auch gar nicht so viel, um den heißen Brei reden. Er hatte es schon geahnt …“, sprudelte Sophia voller Elan raus. „Das ist ja toll. Das freut mich sehr für Dich, Schwesterherz. Siehst Du, es ist doch alles eine Frage von Mut. Ich bin stolz auf Dich. Das feiern wir!“.

In Sophias Fall war die Angst vor Ablehnung zwar unbegründet, doch auch sie musste sich erst überwinden. Wenn Dir also etwas auf dem Herzen liegt, sprich es an, anstatt diesen Ballast mit Dir rumzutragen.

 

Fazit: Ablehnung …

…lockt Dich aus Deiner Komfortzone!

…macht Dich stärker!

…gehört zum Erfolg dazu!

…fördert Deine Persönlichkeitsentwicklung!

…bringt Dein Durchhaltevermögen zum Vorschein!

…bietet Dir eine andere Perspektive


 

Friedrich Nietzsche sagte einst: „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker!“. Mehr ist dem nicht hinzuzufügen. Lasse Dich nicht unterkriegen und entfache Dein volles Potenzial!

Wenn Dir dieser Blogbeitrag gefallen hat, dann lasse mir gerne einen Daumen nach oben da.

Dieser Blogbeitrag könnte Dich auch interessieren: 

EINE ABLEHNUNG BESTIMMT NICHT DEIN LEBEN

3

Hauptkategorien

Artikel Suche

No content set.