Erfolg: Die 10 größten Zeitfresser und wie du sie loswirst, Teil 2

Die Zeit, die uns zur Verfügung steht, ist das größte Gut, das wir haben. Was wir mit ihr anfangen, liegt in unserer Hand. Leider hat man manchmal selbst das Gefühl, sie entrinnt einem, geht viel zu schnell vorüber und man hat weder was geschafft, noch was für sich getan.

Ich erkläre dir hier, wie du deine persönlichen Zeitfresser aufdeckst und sie für immer loswirst!

Im ersten Teil hast du bereits erfahren, wie du deine persönlichen Zeitresser entdeckst und bekämpfst.

Hier habe ich ein paar weitere Tipps für dich!

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Erstellt von Marc Galal
 |  2019-05-22T09:38:31+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Der Schlüssel zu mehr Produktivität und einem sinnvolleren Einsatz deiner verfügbaren Zeit liegt einfach im bewussteren Umgang mit deinem Zeitfluss! Ist dir klar, wie lange Dinge dauern oder hast du ständig das Gefühl, nicht hinterherzukommen? Wie gehst du mit ungeplanten Zwischenfällen um, überfordern sie dich oder bist du so strukturiert, dass du einfach später deine Tätigkeit fortsetzen kannst? Wie viel Zeit planst du für Pausen ein? All diese Fragen und noch mehr solltest du dir stellen, wenn du Dinge planst. Der Tag hat nur 24 Stunden und wenn dein Arbeitspensum deutlich darüber liegt, braucht man keinen Mathematiker, um auszurechnen, dass das nicht hinhaut. Den bewussten Umgang mit Zeit vor Augen zu haben ist schon der erste Schritt, um langfristig Zeitfresser loszuwerden.

 

Zeitfresser #5: das Smartphone

 

Hast du mal darauf geachtet, wie oft du am Tag dein Smartphone in die Hand nimmst und darauf rumdrückst? Sicherlich zu oft. Gerade die jüngere Generation, die schon mit sehr viel Technik rundherum groß geworden ist, checkt ihr Smartphone alle 7 Minuten! Dabei verteilt sich die Bildschirmzeit auf Apps wie Instagram, Facebook, WhatsApp oder andere Kommunikationskanäle aber zu einem großen Teil auch auf Spielereien. Klar benutzen viele ihr Smartphone als Kalender, Rechner, Navigationssystem und Kommunikationsgerät, dafür ist es ja auch super. Wo früher mehrere teure Geräte notwendig waren, vereint sich alles nun in einem hochleistungsfähigen und handlichen Gerät. Doch die Gefahr lauert auch hier im Detail: Wenn du bewusst Pausen einplanst, in denen du das Smartphone benutzen darfst, nutzt du diese Zeit effektiver, als ständig darauf herumzudrücken und doch wieder abzuschweifen. Noch ein kleiner Trick dazu: ändere häufiger die Anordnung der Apps in deinem Menü! So musst du gezielter suchen, was du gerade brauchst und landest nicht so einfach auf den üblichen Zeitfresser-Apps!

 

Zeitfresser #6: Aufschieben

 

Oft verbringen wir Zeit mit Dingen, von denen wir glauben, sie müssen erstmal getan werden, bevor wir unsere eigentliche Aufgabe angehen können. Viele Leute müssen zum Beispiel erstmal alles aufräumen, am besten noch den Geschirrspüler ausräumen und oh, die Tasse hat ja einen Sprung, na die reparier ich jetzt mal noch. Man findet immer eine Ausrede, um nicht anzufangen. Der Fachbegriff hierfür lautet Prokrastination. Das Gehirn spielt einem da einen Streich: man fühlt sich nämlich nicht besser, wenn man noch zehn andere Dinge erledigt, anstatt einfach mal mit dem loszulegen, was man sich vorgenommen hat. Was hilft: Die anderen Dinge, die man erledigen will aufschreiben und einen „Mach-deinen-Kram-Tag“ fest einplanen, an dem man sich um alles kümmert: saubere Wäsche, Ordnung in der Wohnung und am Schreibtisch, lange überfällige Reparaturarbeiten usw. Es hilft außerdem, eine Liste mit den wirklichen Aufgaben zu machen, am besten für den nächsten Tag. Dann kann man direkt beginnen und schon bald etwas abhaken und sich danach wirklich besser fühlen.

 

Zeitfresser #7: Pendeln

 

Es lässt sich natürlich nicht immer vermeiden, für den Weg zur Arbeit oder zum Kunden eine gewisse Pendelstrecke auf sich zu nehmen. Bis zu 2,5 Stunden täglich sind zumutbar, so sagt es zumindest die Bundesagentur für Arbeit. Doch auch hier verbirgt sich wieder Zeit, die wir verschwenden, wenn wir sie nicht bestmöglich nutzen. Egal, ob du mit dem Auto zur Arbeit fährst oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, du kannst diese Zeit für dich selbst nutzen. Natürlich kannst du dich auch darüber Ärgern und schlechte Laune bekommen, doch das hilft keinem, am wenigsten dir selbst. Eine Zugfahrt wird durch ein gutes Buch zu einer spannenden Reise, eine halbe Stunde im Berufspendler-Stau kann durch ein Management-Hörbuch zum Seminarraum werden. Vielleicht musst du dich erstmal überwinden, deine Routine zu durchbrechen, aber du wirst sehen, es bringt dich weiter und du empfindest die Zeit auf der Strecke nicht mehr als verschwendete Zeit!

 

Zeitfresser #8: Smalltalk

 

Man kennt das: man möchte eigentlich gerade nur seine Reserven auffüllen (üblicherweise an der Kaffeemaschine) und schon lauert da ein belangloses Gespräch auf einen. Wenn es etwas wirklich Wichtiges wäre, dann sollte man es nicht zwischen Tür und Angel besprechen. Alles andere ist verschwendete Zeit, die du sinnvoller nutzen kannst. Wenn du diese Gespräche hingegen genießt, weil sie dir einen Ausgleich bieten, gut. Dann zählt es zu deiner persönlichen Pausenzeit und ist kein Zeitfresser. Aber das ist leider selten der Fall! Wie entziehst du dich also solchen Situationen? Niemand will gerne als unhöflich gelten, daher vorsichtig: entziehe dich sanft (und wenn notwendig unter einem Vorwand) dem Smalltalk.

 

Zeitfresser #9: Meetings

 

Eine Studie besagt, dass 6 von 10 Meetings unnötig sind. Überlege dir daher vorher, bereits in der Planungsphase, welche Meetings für dich sinnvoll sind und welche überflüssig. Manchmal können einfache Sachverhalte bereits durch ein Telefonat oder eine Email geklärt werden, ohne dass alle Anwesenden dafür ihre Zeit opfern. Wenn Meetings unbedingt sein müssen, kann man aber auch versuchen, sie effizienter zu gestalten und dadurch weniger Zeit zu verschwenden.

 

Zeitfresser #10: Papier

 

Papier ist geduldig, so sagt man. Aber du solltest es in dem Fall nicht sein! Das Herumsuchen in unstrukturierten Papierhaufen kostet Zeit und Energie. Bis zu 2 Stunden werden täglich in Büros damit verschwendet! Wenn du alles immer fein säuberlich in die entsprechenden Ordner und Ablagen einsortierst, erleichtert das die Suche. Noch besser: Digitalisieren! Und zwar am besten direkt, so dass es flott von der Hand geht. Digitale Kopien an einem Ort ablegen, wo sie gut auffindbar sind und Sicherungskopien auf einer externen Festplatte speichern.

Ich hoffe, ich kann dir mit diesen Tricks und Tipps helfen, deine Zeit besser und effektiver einzusetzen!

Hast du weitere Tipps? Erzähl es mir!

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