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Erfolg: Die 10 größten Zeitfresser und wie du sie loswirst, Teil 1

Die Zeit, die uns zur Verfügung steht, ist das größte Gut, das wir haben. Was wir mit ihr anfangen, liegt in unserer Hand. Leider hat man manchmal selbst das Gefühl, sie entrinnt einem, geht viel zu schnell vorüber und man hat weder was geschafft, noch was für sich getan. Ich erkläre dir hier, wie du deine persönlichen Zeitfresser aufdeckst und sie für immer loswirst!

Verpass auf gar keinen Fall den zweiten Teil für mehr nützliche Tipps! 

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Schritt 1: Zeittagebuch führen 

 

Schreib auf, digital oder auf Papier, detailliert oder in Stichpunkten, was du tust und wie lange es dauert. Mach das erstmal eine Woche lang. Viele Zeitfresser sind unscheinbar und müssen erst entdeckt werden.

 

Schritt 2: Zeitfresser identifizieren

 

Schau dir nach einer Woche dein Zeittagebuch an, vielleicht nimmst du dir dafür einen Rotstift oder Textmarker zur Hand. Markiere die Dinge, die am meisten deiner Zeit eingenommen haben. Du wirst sie sofort erkennen!

 

Schritt 3: Zeitfresser ersetzen

 

Plane ganz bewusst und im Voraus sinnvolle Tätigkeiten für die Zeiträume ein, die du zuvor als die Zeitfresser-Phasen identifizieren konntest. Aber Vorsicht: bewusste Pausen zwischen Arbeitsphasen sind keine Zeitfresser, sondern eine Notwendigkeit!

 

Der Schlüssel zu mehr Produktivität und einem sinnvolleren Einsatz deiner verfügbaren Zeit liegt einfach im bewussteren Umgang mit deinem Zeitfluss! Ist dir klar, wie lange Dinge dauern oder hast du ständig das Gefühl, nicht hinterherzukommen? Wie gehst du mit ungeplanten Zwischenfällen um, überfordern sie dich oder bist du so strukturiert, dass du einfach später deine Tätigkeit fortsetzen kannst? Wie viel Zeit planst du für Pausen ein? All diese Fragen und noch mehr solltest du dir stellen, wenn du Dinge planst. Der Tag hat nur 24 Stunden und wenn dein Arbeitspensum deutlich darüber liegt, braucht man keinen Mathematiker, um auszurechnen, dass das nicht hinhaut. Den bewussten Umgang mit Zeit vor Augen zu haben ist schon der erste Schritt, um langfristig Zeitfresser loszuwerden.

 

Zeitfresser #1: der Fernseher

 

Klingt simpel, ist aber sehr effektiv: Schaff deinen Fernseher ab! Er gehört zu den größten Zeitfressern überhaupt. Seien wir mal ganz ehrlich: es vergeht wohl kaum ein Tag, wo man nicht einschaltet und sich berieseln lässt. Zugegeben, manchmal steckt da ja auch ein gewisser Entspannungseffekt drin. Mindestens genauso entspannend und viel sinnvoller ist es aber, ein Buch zu lesen oder ganz bewusst Musik zu hören. Auch wenn der Fernseher nicht das Hauptobjekt deiner Aufmerksamkeit ist, sondern nur im Hintergrund läuft: er frisst deine Zeit. Rechnet man die tägliche Bildschirmzeit einmal hoch, so verbringt ein Mensch fast 14 Jahre seines Lebens vor dem Fernseher! Immer mehr Werbung und immer schlechtere Inhalte, damit sollte man seine kostbare Zeit nicht verschwenden.

 

Zeitfresser #2: Emails

 

In unseren modernen Zeiten sind Emails zum Kommunikationsweg Nummer eins geworden! Es ist mittlerweile unmöglich, nicht auf diesem Weg zu kommunizieren. Und das ja auch zu Recht: es geht schnell, ist unkompliziert und verursacht nur geringe Kosten. Warum sollten Emails also ein Zeitfresser sein, wenn sie uns doch so vieles erleichtern? Weil wir nicht gezielt damit umgehen und uns zu leicht ablenken lassen! Jede Email, die uns erreicht, verlangt mehr oder weniger von jetzt auf gleich unsere Aufmerksamkeit, obwohl wir gerade an was Anderem dran waren. Das lenkt ab, führt zu Konzentrationsschwierigkeiten und Stress. Da du aber nicht auf diesen Weg der Kommunikation verzichten kannst und sollst, gehe folgendermaßen vor: Lege dir im Vorfeld Zeiten fest, die NUR für das Schreiben und Beantworten deiner digitalen Post da sind. So kannst du dich ganz darauf fokussieren und musst nicht etwas Anderes dafür pausieren. Wenn du Angst hast, etwas Dringendes zu verpassen, dann stell dir dein Postfach so ein, dass du benachrichtigt wirst über ankommende Nachrichten. Du kannst ja oft schon anhand von Betreff und Absender abschätzen, ob es wichtig ist oder warten kann. Solche Fälle bearbeitest du direkt, alles andere kann bis zur geplanten Bearbeitungszeit warten.

 

Zeitfresser #3: das Internet

 

Das Internet macht vieles leichter: man findet schnell Antworten, egal, wonach man sucht; man kann sich mit Menschen vernetzen, die am anderen Ende der Welt sind; man kann kaufen; verkaufen; gewinnen;…aber: man kann sich auch leicht verlieren! Ich sage nicht, dass du das Internet löschen sollst, um dadurch mehr Zeit zu gewinnen. Ich sage nur, dass du die Einsatzgebiete bewusst wählen sollst! Nicht jede Suchanfrage bringt dich weiter, nicht jeder Klick ist es Wert, deine Aufmerksamkeit zu erlangen! Wir Menschen lassen uns sehr leicht durch optische Reize anziehen, man schaut sich ansprechende Bilder gerne genauer an und zack! hat man sich durch 15 Websites durchgeklickt und plötzlich etwas gekauft. Natürlich ist das Web voll von unterhaltsamen Seiten und man verplempert dort gerne die eine oder andere Stunde. Du kannst deinen Internetanschluss und die Vielfalt des Netzes aber auch dazu nutzen, etwas zu lernen. Dann ist es keine verschwendete Zeit und du musst dich dennoch nicht ganz von den technischen Möglichkeiten lösen.

 

Zeitfresser #4: Soziale Netzwerke

 

Kaum ein anderes Phänomen unserer Gegenwart hat sich so rasant entwickelt wie die sozialen Medien. Was noch vor 15 Jahren kaum denkbar war, ist heute Realität: sich mit jedem auf digitalen Plattformen vernetzen zu können, sich auszutauschen, Bilder, Videos, Musik und Gedanken zu teilen… Es ist aber Fluch und Segen zugleich: Vieles, was ohne große Überlegung online gestellt wird, hinterlässt dort einen Fußabdruck und kann einem später zum Verhängnis werden. Eine Bühne für Selbstdarstellung, die aber auch Gefahren birgt. Eine Gefahr sozialer Medien besteht auch darin, uns wichtige Zeit zu rauben, weil man nicht merkt, wie diese vergeht, wenn man sich von einem Profil zum anderen klickt, dann noch bei einer Veranstaltungseinladung landet und irgendwie ganz vergisst, womit das ursprünglich mal angefangen hat. Und auch wenn man selbst weiß, dass man sich auf solchen Plattformen zurückhalten sollte, fällt es einem doch schwer. Eine Möglichkeit besteht darin, sich durch technische Hilfsmittel die Nutzungszeit begrenzen zu lassen, man muss dazu nur eine Funktion installieren, die dann automatisch den Zugang versperrt.

 

Zeitfresser #5: das Smartphone

 

Hast du mal darauf geachtet, wie oft du am Tag dein Smartphone in die Hand nimmst und darauf rumdrückst? Sicherlich zu oft. Gerade die jüngere Generation, die schon mit sehr viel Technik rundherum groß geworden ist, checkt ihr Smartphone alle 7 Minuten! Dabei verteilt sich die Bildschirmzeit auf Apps wie Instagram, Facebook, WhatsApp oder andere Kommunikationskanäle aber zu einem großen Teil auch auf Spielereien. Klar benutzen viele ihr Smartphone als Kalender, Rechner, Navigationssystem und Kommunikationsgerät, dafür ist es ja auch super. Wo früher mehrere teure Geräte notwendig waren, vereint sich alles nun in einem hochleistungsfähigen und handlichen Gerät. Doch die Gefahr lauert auch hier im Detail: Wenn du bewusst Pausen einplanst, in denen du das Smartphone benutzen darfst, nutzt du diese Zeit effektiver, als ständig darauf herumzudrücken und doch wieder abzuschweifen. Noch ein kleiner Trick dazu: ändere häufiger die Anordnung der Apps in deinem Menü! So musst du gezielter suchen, was du gerade brauchst und landest nicht so einfach auf den üblichen Zeitfresser-Apps!

 

Beim nächsten Mal gibt es noch mehr Tipps, wie du dein Zeitmanagement besser in den Griff bekommst!

 

Hast du weitere Tipps? Erzähl es mir!

Zeitmanagement Erfolg

Kommentare (2)

  • Ilona Mild
    am 08.02.2019
    Von nichts kommt nichts - Philosoph und Dichter Lukrez (99 v. Chr. - 55 v. Chr.)

    Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.“
    ―Johann Wolfgang von Goethe

    Erst muß man wissen, was man will, dann muß man den Mut haben, es zu sagen, und anschließend die Tatkraft, es zu tun.“
    ―Georges Clemencea

    - https://gutezitate.com/zitate/wissen
  • Alexa
    am 06.03.2019
    Ich hab eigentlich schon gar kein Bock mehr auf YouTube... andere beleidigen die Leute als fett, bekommen dafür 100 Likes... Ich hasse es!

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