Ein positives Ereignis kann Dich zum Umdenken bewegen!

„Wo siehst Du Dich in fünf bis zehn Jahren?“ Eine Frage, die wir im Laufe unserer beruflichen oder schulischen Laufbahn oftmals gestellt bekommen. Die Antwort auf diese Frage hilft Arbeitgebern genauso wie Eltern und Verwandten ein Bild über unsere Zukunft zu entwickeln, an dem sie sich festhalten können. Das schafft Sicherheit. Allerdings nur unter Vorbehalt, denn niemand weiß, wie sich die Zukunft nach dieser Antwort tatsächlich entwickelt.

 

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Erstellt von Marc Galal
 |  2019-09-11T10:37:05+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Die lange Sicht umfasst etwas Unbekanntes und wirkt unbewusst völlig unkontrolliert auf uns: Sie bereitet vielen Menschen nach wie vor „Kopfschmerzen“, sprich: Zukunftsangst. Die Tatsache, dass wir nicht wissen können, was sein wird, wirkt oftmals beunruhigend oder sogar lähmend. 


Vielleicht löcherst Du Dich selbst direkt oder indirekt mit diesen Fragen: Was, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert? Wie kann ich meinen Lebensweg absolut sicher gestalten? Wie kann ich für das Alter und meine Kinder vorsorgen? Wie geht es weiter, wenn meine Selbständigkeit scheitert? Kann ein verrückter Politiker die Welt in einen Krieg stürzen? Im Zustand der Ungewissheit gibt es viele Fragen. Angst vor der Zukunft kann jeden treffen und jeder Mensch hat eine eigene Wahrnehmung davon, die die Gegenwart vermiesen kann!


So erging es auch der lieben Tanja, einer Freundin von mir. Tanja ist der Typ Frau, der alles kurz und klein organisiert. Vor einiger Zeit, plante sie noch krampfhaft jeden Tag und ärgerte sich über Dinge, die anders verliefen als geplant. Spontanität war ein Fremdwort für sie und ohne konkrete Planung war sie für nichts offen. Sie war bekannt dafür, zu allem und jedem „nein“ zu sagen, besonders zu Veränderungen in ihrem Leben. Sie zog es vor, in ihrer eigenen kleinen Blase zu leben, und ließ Einflüsse von außen konsequent an dieser Blase abprallen. Doch irgendwann platzte diese Blase. Zu ihrem Glück brach Tanja aus ihrer Komfortzone heraus. 
    
Eines Nachmittags saß Tanja an ihrem Küchentisch und schrieb ihre Geburtstagseinladungen: „Verdammt, ich wollte doch eigentlich jung Mutter werden und morgen feiere ich schon meinen dreißigsten Geburtstag, na toll! Und jetzt bin ich alleinstehend und habe zwei Katzen. Vielleicht ist dies meine Bestimmung“, murmelte Tanja vor sich hin. Ihre beiden Kater, Fredo und Min, streiften um ihren Stuhl herum, als würden sie gegen diese Aussage protestieren wollen. Schmunzelnd schaute sie ihre Freunde auf vier Pfoten an. „Ihr habt bestimmt Hunger, meine zwei Rabauken!“, sagte sie, als sie zwei Dosen Katzenfutter aus der Schublade holte. Direkt sprangen Fredo und Min auf und miauten regelrecht im Chor, bis das Futter in ihren Näpfen war. „Na dann, guten Appetit, ihr verfressenen Wesen! Ich gehe jetzt schnell zur Post! Bis später! Bleibt schön artig!“.

Die junge Frau verschickte ihre Einladungen und begab sich anschließend für eine kleine Shopping-Tour in die Stadt. Aus der Ferne sah sie einen neuen Friseurladen, der die Passanten mit Schnäppchenangeboten lockte. Offenbar war es eine Eröffnungsfeier. In einem Schaufenster betrachtete Tanja ihre blondierten Haare. Als sie sich umdrehte, um weiterzugehen, wurde sie plötzlich von einer jungen Frau angesprochen: „Hey! Hallo, mein Name ist Lisa. Ich bin Frieseurmeisterin, ich habe Dich von drinnen gesehen und wollte fragen, ob du vielleicht Lust hast an einem kostenlosen Umstyling teilzunehmen. Wir feiern gerade unsere Eröffnung, wie man unschwer erkennen kann“, erzählte sie voller Heiterkeit, während sie auf den Friseurladen zeigte.

Tanja, sichtlich verwirrt, suchte nach Worten, um das nette Angebot abzuwimmeln. Doch, ehe sie etwas sagen konnte, hatte sich die Friseurin schon grinsend bei Tanja eingehakt und lief mit ihr Richtung Friseurladen. „Oh Gott, auf was lasse ich mich da nur ein?“, dachte sich Tanja, während sie sich  im Vorbeigehen im Schaufenster betrachtete. 


Nach dem Haare waschen fragte Lisa, ob Tanja bestimmte Wünsche hätte. „Ähm …also, ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Ich würde gerne wieder zu meiner Naturhaarfarbe zurückkehren. Ist das möglich?“, fragte Tanja leicht verlegen. „Aber klar doch! Genau das wollte ich Dir auch vorschlagen. Dein dunkles Kastanienbraun wird deine schönen grünen Augen hervorheben. Dazu einen frischen Schnitt. Mehr brauchst du nicht“, erwiderte Lisa mit ihrer ganz natürlichen Selbstsicherheit. Tanja lächelte. Die Friseurin machte sich ans Werk und währenddessen grübelte Tanja über ihr Leben nach.

In der Vergangenheit hatte sich Tanja eher selten mit ihrem Äußeren beschäftigt. Sie setzte auf schlichte Farben und trug ihre Haare in einem unordentlichen Knoten. Dieses Gefühl, von einer fremden Person aufgehübscht zu werden, löste in ihr ein angenehmes Gefühl der Entspannung aus. Sie fühlte sich wohl und geborgen. „Ich war echt lange nicht mehr beim Friseur“, dachte sie, als Lisa ihre Haarspitzen betrachtete und sie lässig abschnitt.

Nach ungefähr zwei Stunden war Lisa mit ihrem Meisterwerk fertig. Tanja war kaum wiederzuerkennen. Ihr neuer Look gab ihr eine neue Lebensfreude. „Ich fühle mich auf einmal so wach, als könnte ich alle meine Probleme stemmen. Unglaublich was ein Friseurbesuch aus mir gemacht hat“, nahm sie verwundert zur Kenntnis. 
Sie bedankte sich herzlich bei Lisa und entschied sich spontan, nach einem neuen Kleid zu suchen. Schließlich stand ihr dreißigster Geburtstag vor der Tür. Nach wenigen Minuten in einem Einkaufszentrum wurde sie fündig und probierte spontan ein grünes Kleid an. Es saß wie maßgeschneidert. „Das steht ihnen ausgezeichnet junge Frau!“, entgegnete ihr die Verkäuferin. Kurz entschlossen entschied Tanja, das Kleid zu kaufen. Sie war sehr zufrieden mit sich.
    
An ihrem dreißigsten Geburtstag war sie endlich mit ihren Freundinnen vereint und alle überschütteten Tanja regelrecht mit Komplimenten für ihren neuen Style.
In der gemütlichen Runde unter Frauen tauschten sich die jungen Frauen aus. Eine war verlobt, eine andere verheiratet und eine andere dritte war Mutter. Außerdem gab es welche, die kürzlich getrennt lebten, sich neu verliebt haben oder sogar beides. Und es gab eben Tanja – Single und stolze Katzenmama. Eine bunte Mischung. Eins war klar: Jede hatte ein aktuelles Problem. 


Probleme mit dem Partner, mit der Erziehung oder mit sich selbst. Es waren alles keine Bilderbuch-Geschichten, aber sie waren real. Tanja bekam dadurch eine neue Perspektive auf ihre aktuelle Lebenssituation und war einfach dankbar, dass alle gesund und beisammen waren. Mit einem tobenden Applaus ihrer Freundinnen blies Tanja die Kerzen auf ihrer Torte aus. „Mit dreißig fängt das Leben doch erst an“, jubelte sie mit einem Champagnerglas in der Luft. Abseits vom Geschehen eroberten Fredo und Min die leeren Geschenkeboxen. Manchmal können Kleinigkeiten der Auslöser für große Freude sein.
 

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