Du willst glücklich sein? Lerne, dich selbst zu lieben!

Luisa, eine Frau mittleren Alters schaute sich an einem gewöhnlichen Morgen im Spiegel an. Sie fuhr sich sanft durch die Haare und stieß genervt hervor: „Mein Gott, wie die Zeit vergeht. Ich bekomme so langsam Falten. Meinen Ansatz müsste ich auch mal wieder färben. Und sollte ich irgendwann mal im Meer umhertreiben, bräuchte ich auch keinen Rettungsring, denn den habe ich bereits um meine Hüften“. Angeekelt von ihrem Spiegelbild verließ sie das Badezimmer.

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Erstellt von Marc Galal
 |  2019-08-28T09:12:09+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

„Ich will am liebsten weiterschlafen“, murmelte sie, während sie ihren Schrank nach einem Outfit durchforstete. Hektisch griff sie nach einer dunklen Jeans und einem dünnen schwarzen Rollkragenpullover, schlicht und unauffällig. „Schwarz macht wenigstens schlank“, dachte sie sich, als sie ihrem Spiegelbild kritisch gegenüber stand.


Plötzlich fiel ihr bei der ganzen morgendlichen Hektik ein rotes Kleid von einem der Kleiderbügel. „Oh je, ich muss so langsam wieder ausmisten. Dieses Teil hatte ich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr an“, sagte sie, während sie es wieder ungeduldig aufzuhängen versuchte. Vor ein paar Monaten hatte sie dieses Kleid noch sehr gerne getragen, kombiniert mit einem roten Lippenstift. Mittlerweile ist Luisa zur sogenannten „grauen Maus“ mutiert. Sogar ihrem engsten Umfeld fiel dieser plötzliche Wandel auf. „Mensch Luisa, was ist denn nur mit dir los?“ bekam sie von ihren Freunden immer öfter zu hören.


 Eines Tages kam ihre beste Freundin, Bianca zu Besuch. „Hey, wollen wir vielleicht ein bisschen ausgehen? Die Bar unter dir hat heute eine mexikanische Motto-Party. Du tanzt doch so gerne. Vielleicht bekommst du dadurch bessere Laune?“, schlug Bianca spontan vor. Mit einer Chipstüte auf Luisas Schoß und einem leeren Blick Richtung Fernseher bekam Bianca jedoch eine eindeutige Antwort. Luisa hatte auf gar nichts Lust und so blieben die beiden Frauen schweigend auf der Couch sitzen, während sie eine Serienfolge nach der anderen schauten.


Als Bianca neue Snacks holen wollte, entdeckte sie im Mülleimer ein Bild von einem Mann. Luisa hatte mal von ihm erzählt, wie toll er sei, und dass er sie zur glücklichsten Frau machte. Bianca hatte diesen Mann nie kennengelernt und wurde stets damit vertröstet, dass er zu viel zu tun hat und sich momentan auf einer Geschäftsreise in Dubai befindet. „Wieso ist denn sein Bild nur in der Tonne? Gab es etwa Streit? Ist Luisa deswegen so komisch drauf? Was verbirgt sie denn nur? Wir erzählen uns doch sonst immer alles!“, grübelte Bianca vor sich hin. Bianca war sich sicher, dass die Beziehung in die Brüche ging und Luisa deswegen so in sich gekehrt war.


Mit einer Schüssel Obst kehrte Bianca in das Wohnzimmer zurück. Luisa hat sie anfangs gar nicht wieder wahrgenommen. Sie griff nach der Fernbedienung und schaltete den Fernseher aus. „Was? Wie kannst du es wagen? Es war gerade so spannend!“, protestierte Luisa mit einem Mund voller Chips. Schmunzelnd nahm Bianca ihre Freundin in den Arm. „Mit vollem Mund spricht man doch nicht!“, scherzte sie, während es Luisa endlich gelang ihren Brocken an Chips herunterzuschlucken.


Seufzend lehnten sich die jungen Frauen auf dem Sofa zurück. Draußen war es bereits stockfinster. Mexikanische Musik drang durch Luisas Wohnung. „Luisa, ich weiß, dass dich irgendwas belastet …“, fing Bianca an. „Nein, es ist doch alles in Ordnung, ich bin doch nur etwas gestresst. Mehr nicht. „Höre mir bitte zu, ich will dich zu nichts drängen, aber ich habe das Bild von deiner neuesten Bekanntschaft im Mülleimer entdeckt. Magst du mir nicht erzählen, was vorgefallen ist?“, fragte Bianca vorsichtig, als sie nach Luisas Hand griff. 

„Oh Gott, ich hätte es vernichten sollen. Ja, es … ist seinetwegen. Er hat mich für eine jüngere verlassen und mir miese Dinge an den Kopf geworfen. Er hat mich zerstört, Bianca!“, brach sie unter Tränen hervor. Stotternd erzählte sie weiter: „Er … Er hat mich nur kritisiert und... und mir seinen Erfolg ständig unter die Nase gerieben. Ich habe mich so wertlos gefühlt.“ Bianca reichte ihr ein Taschentuch. „Oh Luisa, wieso hast du mir nicht vorher Bescheid gegeben?“
„Weißt du, ich gehe so langsam auf die vierzig zu. Es war mir schlichtweg unangenehm darüber zu sprechen. Ich meine, mein Zug ist einfach abgefahren. Vielleicht verdiene ich es nicht glücklich zu sein und eine Familie zu gründen. Wieso sind denn alle Männer so kompliziert? Oder liegt es doch an mir? Erwarte ich zu viel?“. 


Luisas Worte füllten den Raum und für einen Moment herrschte schweigen. „Lulu?“, fragte Bianca mit einem kleinen Schmunzeln. „Hmm? Was?“, erwiderte Luisa ebenfalls mit einem leichten Grinsen, das unter ihren Tränen hervorkam. „Ich glaube, du warst in den letzten Jahren nicht ein einziges Mal alleine, oder? Irgendwie hing dein Glück oder deine Zufriedenheit immer von Männern ab. Du solltest vielleicht mal in dich gehen und mit dir selbst eins werden. Arbeite an dir und deiner Selbstliebe. Ich habe meinen Partner kennengelernt, als ich mit mir im Reinen war. Vor seiner Zeit war ich glücklich und mit ihm bin ich es auch, aber er trägt mein Glück nicht für mich, sondern nur ich alleine bin verantwortlich für meinen inneren Seelenfrieden. Verstehst du das? Du solltest lernen dich selbst zu lieben“, gab die beste Freundin sehr ernst als Ratschlag. 


„Ich denke schon...das ist mir so peinlich. Ich bin eine erwachsene Frau und habe mich so aus der Bahn werfen lassen. Mir ist schon bewusst, dass ich nur das anziehe, was ich auch ausstrahle. Nur wie kann ich das ändern? Das geht ja wohl kaum von heute auf morgen“, sagte Luisa nachdenklich. 

„Wo ist dein rotes Kleid?“, fragte Bianca abrupt. „Im Kleiderschrank, wieso?“, fragte Luisa mit großen Augen. „Was wohl? Heute feiern wir deinen Neuanfang! Los, zieh dich an. Ich leihe mir dein schwarzes Kleid, “ befahl Bianca. Protestieren war zwecklos und so gab sich Luisa der Heiterkeit ihrer besten Freundin hin. 
„Et voilà!“, stolz posierte Luisa vor ihrer Freundin. „Wow, du siehst toll aus! Das Kleid steht dir jetzt sogar noch besser, seitdem du etwas mehr Kurven bekommen hast. Wie maßgeschneidert“. In der Bar angekommen, kamen sie aus dem Tanzen nicht mehr raus. Überall war herzhaftes Lachen zu hören. Die Frauen tanzten ihre Sorgen weg und Luisa gab sich beim Anstoßen das Versprechen, sich selbst zu lieben. Luisa war von nun an für ihr eigenes Glück verantwortlich.


Am darauffolgenden Tag wachte Luisa mit einem Lächeln auf und ging ins Bad. Vor ihrem Spiegel betrachtete sie sich erneut. „Du bist schön, so wie du bist“, sagte sie laut zu sich und tatsächlich kam sie sich auch ein wenig albern vor. Jedoch bereitete es ihr eine pure Lebensfreude. Nachdem sie sich frisch gemacht und angezogen hatte, trug sie ihren roten Lippenstift auf. Mit einem Luftkuss verabschiedete sie sich gut gelaunt von ihrem Spiegelbild und endlich nach langer Zeit, war sie einfach glücklich mit sich selbst. Klar hatte Luisa ab und zu Tage, wo sie nicht mit sich zufrieden war, aber sie lernte schnell, auf ihre Kommunikation mit sich selber zu achten. Die Wahl ihrer Worte behutsam zu wählen, vor allem, wenn sie zu sich selber sprach.


Fazit: Wenn du dich nicht selbst liebst, dann machst du dich immer klein und hast dadurch weniger Erfolge. Du musst an dich selbst glauben, damit auch andere Menschen an dich glauben. Achte auf dein Selbstwertgefühl, deine Selbstliebe, dein Selbstbewusstsein, deine Selbstsicherheit und deine Selbstachtung. Diese Werte sind meistens der Ursprung für ganz viele Hürden und Probleme. Arbeite an dir und du wirst schnell merken, wie sich vieles in deinen Leben verändern wird.

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