2020 April 14
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7 Tipps, um in Deinem Homeoffice überaus produktiv zu sein

Angesichts der Corona-Krise sind Arbeitnehmer „gezwungen“, ihre Aufgaben von Zuhause aus zu erledigen. In diesem Blogbeitrag erkläre ich Dir, wie Du Ablenkungen widerstehst und mit voller Konzentration Deinen Arbeitsrhythmus beibehältst.


2020 April 14
2020-04-23T11:12:04+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Homeoffice hat Vorteile: Verkürzte „Reisezeit“ (aus dem Bett zum Schreibtisch), Einsparungen bei Benzin/ Fahrtkosten, selbst gekochte Mahlzeiten und das aller wichtigste: Wir verlangsamen die rasante Verbreitung des Corona-Virus.

Tatsächlich kann die Arbeit in den eigenen vier Wänden zu einer höheren Produktivität führen. Gleichzeitig kann es viele Ablenkungen geben: Der Hund will raus. Die Kinder oder der Partner wollen Aufmerksamkeit. Die Wäsche muss erledigt werden. Die Herausforderung? Dein Zeitmanagement!

Wenn Du neu im Homeoffice bist, kann es sich anfühlen, als schmeiße man Dich unvorbereitet ins kalte Wasser. „Das wird schon irgendwie funktionieren“, denkst Du Dir und schwimmst einfach los. Also, wie kannst Du mit Homeoffice Deine Produktivität fördern?
 

1. Richte Dein Büro auf Produktivität ein

Wäre es nicht toll, ein riesiges Büro mit massiven Eichentüren zu haben, die von der Außenwelt undurchdringlich sind? Oder einen riesigen Schreibtisch mit Blick auf einen ruhigen Teich, der von Enten und Schwänen besucht wird?

Okay, das ist bei den meisten Menschen wahrscheinlich nicht der Fall, aber Du kannst Dein Homeoffice trotzdem mit einem Blick auf die Produktivität gestalten.

Versuche, falls möglich, eine ruhige Ecke in Deiner Wohnung zu finden. Dein Arbeitszimmer sollte minimalistisch eingerichtet sein und im Idealfall ein Fenster haben. (Es sei denn, Du genießt das Gefühl, in einer Höhle zu arbeiten.) Stell‘ nach Möglichkeit Pflanzen vor Dein Fenster, damit Du bei kleiner Bildschirmarbeitsplatzpause etwas Schönes zum Betrachten hast. Achte auf genügend Platz, damit Du alles zur Hand hast, was Du für Deine Arbeit brauchst.


2. Halte Deine Ablenkungen griffbereit

Hin und wieder brauchst Du kleine Denkpausen. Vielleicht ist es ein Buch oder ein gesunder Snack – wähle Dir Deine Belohnung aus. Halte es in der Nähe, damit Du Dich in kurzen Pausen belohnen kannst. Einzige Regel: Es sollte sich außer Sichtweite befinden. Du möchtest schließlich nicht ständig versucht sein und sehnsüchtig darauf starren, anstatt zu arbeiten.
 

3. Mach‘ es Dir bequem

Achtung: Nicht so bequem, dass Du mehr schläfst, als arbeitest, wohlgemerkt. Aber es ist furchtbar schwer, eine fokussierte, produktive Person zu sein, wenn Du Dich ständig bemühst, auf Deinen Computerbildschirm zu sehen oder Deinen verspannten Rücken zu strecken.

Investiere in einen guten Bürostuhl und stelle sicher, dass Du in einer korrekten Position an Deinem Schreibtisch sitzt. Wenn Du Dich beim langen Sitzen wirklich unwohl fühlst, versuche es mit einem Stehpult in einer Ecke des Raums.


4. Investiere in leichte Trainingsgeräte

Schnapp' Dir ein Set Widerstandsbänder, leichte Gewichte oder schau‘ auf YouTube nach einfachen und effektiven Fitnessübungen. Wenn Du kurze Trainingspausen einlegst, kannst Du den Gang wechseln, Dich neu konzentrieren und nach Bedarf den ganzen Tag über neue Energie tanken. Ganz zu schweigen davon, wie gut es Dir tut. Dein Kopf und Herz (und Rücken, Schultern und Knie …) werden es Dir danken.

5. Arbeite mit Zweck

Erstelle eine Liste der Aufgaben, die Du jeden Tag erledigen solltest – und erledige sie dann. Das ist für viele Menschen schwerer, als es sich anhört. Stell‘ sicher, dass Du alles, was Du für Deine Arbeit benötigst, in Deinem Büro oder am Computer zur Verfügung steht. Es ist immer ratsam, alle erledigten Dinge abzuhaken. So verhinderst Du, den Überblick zu verlieren.


6. Bleibe konsequent

Es kann Menschen in Deinem Leben geben, die einfach nicht verstehen, dass Arbeiten von zuhause immer noch Arbeiten bedeutet!
Egal, ob es sich um einen gesprächigen Nachbarn handelt oder um einen Freund, der nur gerne ein wenig über die Corona-Krise quatschen möchte. Du musst hier klar Grenzen ziehen. Beantworte weder das Telefon noch die Tür zu Deinen festen Arbeitszeiten. Wenn Du Deine Grenzen nicht setzt, wird es niemand für Dich tun. Lass‘ die Arbeit nicht liegen!


7. Kleide Dich ordentlich

Es ist eine schlechte Angewohnheit, in Boxershorts und T-Shirts die Treppe hinunterzugehen, sich eine Tasse Kaffee zu schnappen und direkt zum Laptop zu „schlendern“. Du kannst später duschen, oder? Vielleicht in der nächsten Pause?

Tu‘ es bitte nicht. Zwinge Dich, pünktlich aufzustehen und Dich jeden Tag auf einen normalen Arbeitstag vorzubereiten. Außerdem wirst Du ordentlich zurechtgemacht Deine Aufgaben noch professioneller und produktiver angehen.

Schlusswort: In dieser gesundheitlichen & wirtschaftlichen Krise müssen wir alle zusammenhalten. Homeoffice bedeutet nicht Urlaub, sondern nach wie vor Arbeit. Es beruht auf Vertrauen und klarer Kommunikation. Am Ende des Tages solltest Du die von Dir geforderten Aufgaben gewissenhaft erledigt haben. Gib weiterhin 110 %, damit – wenn die Welt sich von dem ganzen erholt – Dein Unternehmen vor allem schwarze Zahlen schreibt.

Schau' Dir zu diesem Thema unbedingt mein YouTube-Video an: Corona Virus – Top-Leistung im Homeoffice

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