2020 April 08
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3 Tipps, um Dich an die Corona-Krise anzupassen

Die Corona-Krise ist ein Meteoriteneinschlag für die Geschäftswelt. In diesem Blogbeitrag erkläre ich Dir, wie Du Dich anpasst, um diese Krise optimal zu überstehen.


2020 April 08
2020-04-23T11:14:49+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Es spielt keine Rolle, ob es sich um technologische, wirtschaftliche, ökologische, politische oder gesundheitliche Herausforderung handelt: Unter dem Strich liegt es an Dir, wie Du darauf reagierst. Passt Du Dich an oder gehst Du unter? Ein Teil meiner Aufgabe hier ist es, Dir zu helfen, Dich besser und schneller als Deine Konkurrenten anzupassen.

Ich gebe Dir nun einige wertvolle und hilfreiche Tipps mit auf dem Weg, damit Du die nächsten Monate erfolgreich planen kannst. Passe Dein Unternehmen an die neue Realität an!

Es ist klar, dass die COVID-19-Pandemie unsere neue Realität ist und dass zumindest kurzfristig Störungen aller Art unvermeidbar sind. Infolgedessen müssen Führungskräfte herausfinden, wohin sie von hier aus gehen wollen. Basierend auf meine Erfahrungen mit Krisen habe ich einige Tipps auf Lager, die Dir und Deinem Unternehmen helfen werden, sich zügig anzupassen:

Tipp #1 Löse Dich von Deiner Angst

Denke daran, dass Angst eine Illusion ist. Schaue über die Angst hinaus und bleibe in Zeiten der Unsicherheit besonders konzentriert. Angst ist zwar hilfreich, wenn es darum geht, einen Überlebensreflex auszulösen, aber sie kann Dich auch unnötig blockieren. Es gibt eine Zeit und einen Ort für Angst, aber Angst ist nur dann wirksam, wenn sie kurzlebig ist. Angst sollte unmittelbare, sehr kurzfristige Entscheidungen leiten, nicht langfristige Entscheidungen. Darüber hinaus ist das Leben und Arbeiten in einem ständigen Angstzustand der absolut schlechteste Weg, um sicherzustellen, dass Du stets gute Entscheidungen triffst.

Durch Corona fragst Du Dich sicherlich: „Wird mein Unternehmen dies überleben? Wenn sich die Bedingungen nicht verbessern, kann ich dann nächsten Monat eine Gehaltsabrechnung durchführen? Sollte ich jetzt drastische Maßnahmen ergreifen, solange ich noch kann?“. Dies ist ein natürlicher Prozess und das sind alles auch berechtigte Fragen. Eins sollte Dir hierbei klar sein, diese Fragen basieren auf Angst, nicht auf Prozessen und verstärken daher nur negative Annahmen. Sie dienen letztlich keinem praktischen Zweck. 

Was ich weiß, ist, dass Unternehmen mit den besten Daten und der besten Datenanalyse besser in der Lage sind, solide Entscheidungen zu treffen, während Unternehmen mit wenig Daten, unbrauchbaren Daten oder unzureichenden Analysefunktionen extrem schleppend vorrankommen.

Wenn ich mir die oben gelisteten Fragen ansehe, sehe ich Fragen, die nicht versuchen, Daten zu sammeln oder zu nützlichen Lösungsansätzen zu führen. Sie projizieren einfach nur pure Angst und Sorgen. Als Unternehmer kann es sinnvoller sein, diese Fragen so umzuformulieren, dass sie weniger angstbasiert und mehr prozessgesteuert sind. Versuch‘ es mal hiermit:

Was kann ich tun, um sicherzustellen, dass unser Unternehmen dies überlebt?

Wenn sich die externen Bedingungen auf diesem neuen Weg fortsetzen, wie können sich mein Team und ich jetzt an neue Marktbedingungen anpassen?

Welche Maßnahmen sollten mein Führungsteam und ich sofort in der nächsten Woche, in zwei Wochen und in einem Monat ergreifen, um meinem Unternehmen den bestmöglichen Vorteil zu verschaffen? Dies sind die Fragen, an deren Antworten Du arbeiten solltest.

Tipp #2 Werte alle Daten Deines Unternehmens aus

Je besser die Daten, desto besser die Erkenntnisse und je besser die Erkenntnisse, desto besser die Entscheidungen. So einfach geht‘s. Dies ist die gesamte Voraussetzung für die Investition eines jeden Unternehmens. Der heutige Markt bestätigt uns täglich, wie wertvoll das Auswerten von Statistiken sind. Lieber hast Du zeitnahe und gut analysierte Informationen als keine. Wenn Du so schnell wie möglich die Antworten auf die wichtigsten Fragen findest, kannst Du bessere Entscheidungen für Dein Unternehmen treffen. Mit diesem Vorteil kannst Du sogar Deine Konkurrenz überholen.

Was könntest oder solltest Du tun, um Dich an diese wirtschaftliche Ausnahmesituation anzupassen? Verlasse Dich hierbei auch auf Deine Mitarbeiter, die Dich mittels Krisenmanagements dabei unterstützen, schnelle Lösungen bereitzustellen. Basierend auf den gesammelten Datenkannst Du so Ergebnisse optimieren und rechtzeitig den Stecker ziehen, wenn ein Schritt doch mehr Probleme verursacht als löst.

Tipp #3 Technologie vs. Prozess

Ein Chamäleon passt sich seinem Umfeld an. Es ist eine wahre Herausforderung so schnell wie möglich neue Kampagnen aufzubauen und umzusetzen. Doch nur so, kann Dein Unternehmen dieser Krise einen Schritt voraus sein.

Technologie und Prozess gehen Hand in Hand. Und damit ein positives Ergebnis erzielt wird, muss ein Prozess auf die richtige Weise mit dem anderen „liiert“ sein. Nur einfach Technologie auf ein Problem zu werfen reicht nicht aus. 

Aufgrund der Notwendigkeit der sozialen Distanzierung, ist die Zusammenarbeit aus dem Homeoffice ein erfolgreiches Beispiel für eine harmonische Technologie- und Prozessanpassung, auf die sich Dein Unternehmen in den kommenden Wochen konzentrieren muss.

Es ist nicht neu, Arbeitnehmern die Möglichkeit zu geben, von Zuhause zu arbeiten. Viele Unternehmen haben sich mit dieser Thematik vor der Krise allerdings kaum auseinandergesetzt. Es ist daher keine Überraschung, dass Unternehmen, die bereits Homeoffice eingeführt haben, sich schneller und reibungsloser auf die neue Situation einstellen können. Es gehört für die bereits zum Arbeitsalltag dazu, währen andere Unternehmen derzeit versuchen, so schnell wie möglich Anschluss zu finden.

Durch den Ausbruch des Corona-Virus müssen sich nun Arbeitgeber und Arbeitnehmer an die neue Situation anpassen. Technologien wie Zoom, Slack und ähnliche vereinfachen den virtuellen Austausch. Das verbessert die Zusammenarbeit und Produktivität immens.

Verschiedene Branchen und Unternehmen haben selbstverständlich einzigartige Herausforderungen. Daher können sich Deine Technologie- und Prozessanforderungen stark von denen eines Einzelhändlers oder einer Bildungseinrichtung unterscheiden. Finde für Dich heraus, wie Du aus dieser Krise ein passenden Notfallplan erstellst. Eins ist klar: Anpassung ist in dieser Gesundheits-und Wirtschaftskrise notwendig.

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