2020 January 27
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13 Anzeichen für eine hohe emotionale Intelligenz

Hast Du Dich schon mal gefragt, wie emotionale Intelligenz eigentlich im Alltag aussieht? Was es damit auf sich hat und welche Rolle sie für Deine Persönlichkeitsentwicklung spielt, erfährst Du in diesem Blogbeitrag. Viel Spaß beim Lesen!


2020 January 27
2020-01-29T06:50:59+0100 Marc Galal GmbHMarc Galal

Emotionale Intelligenz bezieht sich auf die Fähigkeit einer Person, die eigenen Emotionen zu steuern und zu kontrollieren. Aus dieser Fähigkeit ergibt sich auch die Fähigkeit, die Emotionen anderer zu kontrollieren. Emotional intelligente Menschen sind also sowohl sich selbst als auch anderen Menschen gegenüber emotional intelligent. Hier sind 13 Beispiele, an denen Du erkennst, wie hoch Deine Emotionale Intelligenz ist. 

#1. Du denkst über Gefühle nach

Emotionale Intelligenz beginnt mit der Fähigkeit, Emotionen (und ihre Auswirkungen) sowohl in sich selbst als auch in anderen zu erkennen. Dieses Bewusstsein beginnt mit der Reflexion. Du stellst Dir dabei Fragen wie:


• Was sind meine emotionalen Stärken? Was sind meine Schwächen?

• Wie wirkt sich meine aktuelle Stimmung auf meine Gedanken und Entscheidungen aus?

• Was geht unter der Oberfläche vor, bevor andere etwas sagen oder tun?

Fragen wie diese liefern wertvolle Erkenntnisse, die Du zu Deinem Vorteil nutzen kannst.

#2. Du gehst in Dich

Gefühle zu erkennen, kann manchmal recht schwierig sein. Es braucht etwas Übung und vor allem zumindest einen kurzen Moment, um innezuhalten und in sich hineinzuhorchen. Oder auch, um sich klar zu machen, was in anderen vorgeht.  In einer konkreten Alltagssituation ist das ungefähr so, als würdest Du einen Moment nachdenken, bevor Du sprichst oder handelst. Nur denkst Du dabei nicht über die Sache nach, oder wirfst einen Blick auf Deine Emotionen. Dies kann Dir helfen, peinliche Momente zu vermeiden oder zu schnell Verpflichtungen einzugehen. Mit anderen Worten, wenn Du eine Pause einlegst, siehst Du davon ab, eine dauerhafte Entscheidung zu treffen, die auf einer vorübergehenden Emotion beruht. In der Theorie einfach, in der Praxis schwierig. Es ist aber mit ein wenig Übung möglich.

#3. Du bemühst Dich stets, Deine Gedanken zu kontrollieren

Du hast nicht viel Kontrolle über die Emotionen, die Du in einem bestimmten Moment erlebst. Aber Du kannst Deine Reaktion auf diese Emotionen kontrollieren – indem Du beachtest, welche auf Deine Gedanken sie in die hervorrufen. Indem Du Dich bemühst, Deine Gedanken zu kontrollieren, widerstehst Du, ein Sklave Deiner Emotionen zu werden. Und Du erlaubst Dir, im Einklang mit Deinen Zielen und Werten zu bleiben, statt impulsiv und kurzfristig zu handeln.

#4. Du profitierst von Kritik

Niemand genießt negatives Feedback. Aber weißt Du, dass Kritik eine Chance ist, zu lernen, auch wenn sie nicht optimal vermittelt wird? Und selbst wenn es unbegründet ist, gibt es Dir einen Einblick, wie andere denken. Wenn Du negatives Feedback erhältst, solltest Du Deine Emotionen zügeln und Dich fragen: Wie kann mich das verbessern?

#5. Du bist authentisch

Authentizität bedeutet nicht, immer und überall alles über sich selbst zu preiszugeben. Es bedeutet, zu sagen, was Du wirklich denkst und Deinen Werten und Prinzipien treu zu bleiben. Du weißt, dass nicht jeder es zu schätzen weiß, wenn Du Deine Gedanken und Gefühle ungefiltert äußerst. Und ganz ehrlich: Es ist auch einfach nur in privaten Situationen angebracht und wirkt im professionellen Kontext eher fehl am Platz. Die Menschen in Deinem näheren Umfeld wiederum, werden es zu schätzen wissen, wenn Du Deine ihnen Dein Inneres schilderst – und es selbst auch tun. 

#6. Du bist einfühlsam

Die Fähigkeit, Empathie zu zeigen, die das Verstehen der Gedanken und Gefühle anderer einschließt, hilft Dir, Dich mit anderen zu verbinden. Anstatt andere zu beurteilen oder direkt in eine Schublade zu stecken, arbeitest Du daran, Dinge bewusst durch ihre Augen zu sehen. Empathie bedeutet nicht zwangsläufig, dem Standpunkt einer anderen Person zuzustimmen. Vielmehr geht es darum, zu verstehen, was es Dir ermöglicht: eine tiefere Beziehungen.

#7. Du lobst andere

Alle Menschen sehnen sich nach Anerkennung und Wertschätzung. Wenn Du andere lobst, baust Du eine solide Basis für ein gutes Vertrauensverhältnis auf. Dies alles beginnt, wenn Du Dich auf das Gute in anderen konzentrierst. Indem Du genau das mitteilst, was Du schätzt, inspiriert es Dich, die beste Version Deiner selbst zu sein.

#8. Du gibst konstruktives Feedback

Negatives Feedback kann die Gefühle anderer verletzen. Wenn Du dies erkennst, solltest Du Kritik als konstruktives Feedback auffassen, sodass der Empfänger sie als hilfreich und nicht als schädlich ansieht.

#9. Du entschuldigst Dich

Es braucht Kraft und Mut, um sich entschuldigen zu können. Aber dies zeigt Demut, eine Eigenschaft, die andere auf natürliche Weise anzieht. Emotionale Intelligenz hilft Dir zu erkennen, dass eine Entschuldigung nicht immer bedeutet, dass Du Dich geirrt hast. Es bedeutet, dass Du Deine Beziehung mehr schätzt als Dein Ego. 

#10. Du vergibst und vergisst

An Feindseligkeiten und Ärgernis festzuhalten ist, als würde man ein Messer in einer Wunde liegen lassen und Salz darüber streuen. Okay, ich übertreibe. Aber: während die beleidigende Partei mit ihrem Leben weitermacht, gibst Du Dir (!) nie die Chance zu heilen. Wenn Du vergibst und vergisst, verhindert es, zur „Geisel“ Deiner Gefühle zu werden – so kannst Du Dich vom negativem Ballast lösen.

#11. Du hältst Deine Versprechen

Heutzutage ist es üblich, dass Menschen eine Vereinbarung oder Verpflichtung brechen, wenn sie keine Lust dazu haben. Wenn Du Dich von einem Filmabend mit einem Freund zurückziehst, kann dies natürlich weniger schaden, als ein Versprechen an ein Kind zu brechen oder einen wichtigen Geschäftstermin zu verpassen. Aber wenn Du es Dir zur Gewohnheit machst, in kleinen und großen Dingen Dein Wort zu halten, entwickelst Du einen guten Ruf für Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit. Das bedeutet zwar manchmal, Dir einen Ruck zu geben und Deine Komfortzone zu verlassen, aber letztlich ist es meist nur Bequemlichkeit, die Dir im Weg steht. Und diese verfliegt häufig schon bei dem ersten oder zweiten Schritt in Richtung Aktivität. 


#12. Du bist hilfsbereit

Eine der besten Möglichkeiten, die Emotionen anderer positiv zu beeinflussen, besteht darin, ihnen zu helfen. Die meisten Menschen behalten nicht in bleibender Erinnerung, wo Du Deinen Abschluss gemacht hast oder was Du zuvor erreicht hast. Aber was ist mit den Stunden, die Du bereit gewesen bist, aus Deinem Zeitplan zu streichen, um zuzuhören oder zu helfen? Deine Bereitschaft, Dir Zeit für sie zu nehmen? Aktionen wie diese schaffen Vertrauen und festigen Beziehungen. Deshalb bleiben sie deutlich länger im Gedächtnis. Und sie regen andere dazu an, Deinem Beispiel zu folgen, wenn es darauf ankommt.

#13. Du schützt Dich vor emotionaler Sabotage

Leider hat emotionale Intelligenz auch eine dunkle Seite – zum Beispiel, wenn Einzelpersonen versuchen, die Emotionen anderer zu manipulieren, um ein persönliches Anliegen abzuwälzen oder einen anderen egoistischen Grund durchzusetzen. Deshalb solltest Du stets Deine emotionale Intelligenz trainieren, um Dich vor negativen Einflüssen zu schützen. Und natürlich, um selbst in der Lage zu sein, Deine Anliegen bei Bedarf auch mal durchzusetzen.

 

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